Wackeldackel im Aussterben begriffen: Studie enthüllt Wandel der Auto-Accessoires
Wackeldackel stirbt aus: Neue Studie zu Auto-Accessoires

Das Ende einer Ära: Wackeldackel verschwindet aus deutschen Autos

Eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Online-Fahrzeugmarkts mobile.de enthüllt einen deutlichen Wandel in der Ausstattung deutscher Fahrzeuge. Der einst allgegenwärtige Wackeldackel, der jahrzehntelang auf deutschen Armaturenbrettern wackelte, ist heute nur noch in wenigen Autos zu finden. Laut der Studie haben nur noch drei Prozent der mehr als 2.000 befragten Autofahrer in Deutschland eine solche Hunde-Figur im Fahrzeug. Auch der sogenannte Wackel-Elvis ist laut der Auswertung nur noch selten im Auto anzutreffen.

Persönliche Note bleibt wichtig

Ganz verschwunden ist die Lust am Dekorieren des eigenen Fahrzeugs jedoch nicht. Viele Autobesitzer nutzen ihr Auto weiterhin als persönlichen Raum und verleihen ihm eine individuelle Note. Laut mobile.de geben 28,7 Prozent der Befragten an, ihrem Auto eine persönliche Note zu verleihen. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei Fahrern von Sportwagen, wo rund zwei Drittel ihr Fahrzeug individualisieren. Es folgen Fahrer von Minis mit 38,3 Prozent und von Vans mit 32,5 Prozent.

Was heute im Auto liegt

Die Umfrage zeigt deutlich, welche Gegenstände heute in deutschen Fahrzeugen dominieren:

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  • Sonnenbrillen liegen bei mehr als der Hälfte der Befragten im Auto
  • Taschenlampen folgen mit 31 Prozent
  • Decken oder Kissen sind bei 30 Prozent vorhanden
  • Rund jeder Fünfte hat eine Powerbank oder ein Ladegerät dabei
  • Snacks und Getränke nehmen 17 Prozent mit

Persönliche Begleiter und praktische Helfer

Neben praktischen Dingen fahren auch persönliche Begleiter mit. Elf Prozent der Befragten haben laut mobile.de Plüschtiere oder Talismane im Auto. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 15 Prozent der Frauen solche Gegenstände im Wagen haben, sind es bei Männern nur sieben Prozent. Je nach Fahrzeugtyp variiert die Auswahl: In Kleinwagen finden sich überdurchschnittlich oft Plüschtiere und Talismane, in Cabrios dagegen besonders häufig Kaffeebecher.

Ältere Accessoires halten sich auf niedrigem Niveau

Einige klassische Auto-Accessoires haben sich zwar gehalten, aber nur auf deutlich reduziertem Niveau:

  1. Duftbäume kommen auf 15 Prozent
  2. Klassische Straßenkarten auf 14 Prozent
  3. Separate Navigationsgeräte auf 13 Prozent
  4. CD-Wechsler werden noch von zehn Prozent genutzt
  5. Kassettenadapter oder Kassettenspieler haben nur noch drei Prozent im Einsatz

Sicherheitsausstattung weit verbreitet

Die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsausstattung ist in den meisten Fahrzeugen vorhanden. Laut der Auswertung haben 93 Prozent der Befragten einen Verbandskasten im Auto, 92 Prozent ein Warndreieck und 89 Prozent eine Warnweste. Diese Zahlen zeigen, dass die Sicherheitsvorkehrungen bei deutschen Autofahrern einen hohen Stellenwert genießen.

Die Studie von mobile.de macht deutlich, wie sich die Ausstattung deutscher Fahrzeuge im Laufe der Zeit gewandelt hat. Während praktische und persönliche Gegenstände weiterhin wichtig bleiben, sind viele traditionelle Accessoires wie der Wackeldackel zu Raritäten geworden. Dieser Wandel spiegelt nicht nur veränderte technologische Möglichkeiten wider, sondern auch sich wandelnde Vorlieben und Nutzungsgewohnheiten der Autofahrer.

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