Spargel-Saison 2026: Erlebnis-Höfe in ganz Deutschland locken Besucher
Pünktlich zum Saisonstart am 1. April 2026, der in diesem Jahr genau mit Ostern zusammenfällt, öffnen Deutschlands Spargelhöfe ihre Tore. Für Ausflügler und Spargel-Enthusiasten beginnt damit eine Zeit des Genusses und der Entdeckung. Frischer Spargel ist längst nicht mehr nur auf Wochenmärkten zu finden – immer mehr Betriebe setzen auf ein ganzheitliches Konzept, das Ernte, Gastronomie und Freizeiterlebnis miteinander verbindet.
Vom klassischen Familienbetrieb zum großen Ausflugsziel
Die Bandbreite der Angebote reicht vom traditionellen Familienbetrieb bis hin zu umfangreichen Ausflugszielen mit zahlreichen Attraktionen. Besucher können heute nicht nur frisch geernteten Spargel kaufen, sondern ihn vor Ort in Restaurants genießen, verschiedene Produkte probieren oder sogar den Anbau hautnah kennenlernen.
Brandenburg: Spargelhof Klaistow als Vorreiter
Ein herausragendes Beispiel ist der Spargelhof Klaistow in Brandenburg. Hier wird der berühmte Beelitzer Spargel täglich frisch geerntet und direkt verkauft oder weiterverarbeitet. Doch der Hof bietet weit mehr: Ein Kletterwald, ein Riesenrad und regelmäßige Spargelbuffets machen den Besuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. In den Restaurants können Gäste die frische Ernte direkt verkosten.
Domstiftsgut Mötzow: Gastronomie und Handwerk
Das Domstiftsgut Mötzow setzt ebenfalls auf die Kombination aus Spargelverkauf und Gastronomie. Mit zwei Restaurants, einem Hofcafé und einem großen Biergarten bietet es vielfältige Möglichkeiten zur Einkehr. Im Hofladen gibt es Spargel aus eigenem Anbau, teilweise bereits geschält. Ergänzt wird das Angebot durch Tiere und Kunsthandwerk, was den Besuch abwechslungsreich gestaltet.
Tradition in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen
Neben den großen Anlagen gibt es zahlreiche traditionelle Höfe, die auf jahrhundertealte Erfahrung zurückblicken. Der Spargelhof Hay in Schleswig-Holstein baut seit rund 300 Jahren landwirtschaftliche Produkte an. Der Spargel wird täglich geerntet, gekühlt und verkauft – auf Wunsch auch direkt geschält. Zum Sortiment gehören außerdem Erdbeeren, Kartoffeln und Produkte aus eigener Herstellung.
In Nordrhein-Westfalen bietet der Spargelhof Grewing zusätzlich Führungen an. Besucher können die Felder besichtigen und sogar selbst Spargel stechen. Der Hof liegt an einer Spargelroute und richtet sich besonders auch an Radfahrer, die regionale Produkte entdecken möchten.
Hohe Nachfrage und vielfältige Angebote
Die Beliebtheit solcher Erlebnis-Höfe zeigt sich deutlich: Beim Spargelhof Schulte-Scherlebeck ist das Spargelbuffet für die Saison 2026 bereits ausgebucht. Neben Spargel bietet der Hof Backwaren, ein Garten-Café und Möglichkeiten zum Selbststechen an.
Baden-Württemberg: Obst- und Spargelhof Wurth
Auch im Süden Deutschlands setzt man auf die Verbindung von Anbau und Hofleben. Der Obst- und Spargelhof Wurth in Baden-Württemberg nutzt das milde Klima für den Anbau von Spargel, Obst und Erdbeeren. Im Hofladen und Café werden eigene Produkte direkt angeboten, was kurze Wege und maximale Frische garantiert.
Gemeinsame Werte: Frische, Regionalität und Nachhaltigkeit
Allen vorgestellten Höfen gemeinsam ist der Fokus auf frische Ernte, regionale Produkte und kurze Transportwege. Vom Feld direkt auf den Teller – dieses Prinzip steht im Mittelpunkt und sorgt für unvergleichlichen Geschmack. Die Kombination aus landwirtschaftlicher Tradition, moderner Gastronomie und Freizeitangeboten macht die Spargelhöfe zu attraktiven Zielen für Genießer und Familien gleichermaßen.



