Tödlicher Absturz auf der Kanareninsel La Gomera
Ein schweres Busunglück hat sich am Donnerstag, den 10. April 2026, auf der spanischen Atlantikinsel La Gomera ereignet. Ein Touristenbus mit insgesamt 27 Personen an Bord stürzte auf der Landstraße GM-2 eine Böschung hinunter. Für einen britischen Touristen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Alle weiteren Insassen, darunter 24 Erwachsene und drei Minderjährige, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Drei Schwerverletzte in Krankenhäuser gebracht
Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden drei Personen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser auf La Gomera und der Nachbarinsel Teneriffa eingeliefert. Die übrigen Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt. Ein Rettungshubschrauber unterstützte die Bergungsarbeiten und den Abtransport der Patienten. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr Ortszeit, was 14.15 Uhr deutscher Zeit entspricht, in der Nähe der Inselhauptstadt San Sebastián de La Gomera.
Großes Rettungsaufgebot am Unglücksort
Noch Stunden nach dem tragischen Vorfall waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Das Einsatzteam umfasste Sanitäter des Notfalldienstes, Feuerwehrleute, Einheiten der Guardia Civil sowie Mitarbeiter des Zivilschutzes und der Umweltbehörde. Die Straße GM-2 musste für den Verkehr gesperrt werden, während die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen wurden. Laut ersten Berichten kam der Bus des Unternehmens »Gomera Tours« in einer Kurve von der Fahrbahn ab.
Touristengruppe auf dem Weg zur Fähre
Die betroffene Reisegruppe bestand ausschließlich aus britischen Touristen und dem spanischen Busfahrer. Die Urlauber hatten zuvor einige Tage in einer Ferienanlage in Playa Santiago verbracht und befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem Weg nach San Sebastián de La Gomera. Von dort aus wollten sie mit einer Fähre zur Insel Teneriffa übersetzen. Die genaue Ursache des Absturzes ist bisher noch unklar und wird von den Ermittlungsbehörden intensiv untersucht.
Die Regionalzeitung »Canarias7« und der Fernsehsender RTVE berichteten ausführlich über den Vorfall. Die spanischen Behörden haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des tragischen Busunglücks aufzuklären und mögliche Sicherheitsmaßnahmen für die Zukunft zu evaluieren.



