Café Sonntagsglück startet in die Frühjahrssaison mit himmlischen Tortenkreationen
Café Sonntagsglück startet mit Tortenkreationen in den Frühling

Frühlingserwachen im Café Sonntagsglück: Tortenparadies in Groß Trebbow

In Groß Trebbow beginnt die süße Saison. Familie Sonntag startet mit ihrem charmanten Hofcafé "Sonntagsglück" in den Frühling und bringt dabei eine Fülle neuer Tortenkreationen mit. "Wir müssen uns selbst bremsen, so viele Ideen haben wir", verrät Peggy Sonntag mit einem Lachen. "Das Backen ist für mich pure Erfüllung. Und zu sehen, wie sich unsere Gäste freuen, das wärmt mir das Herz." An jedem zweiten und vierten Wochenende im Monat laden die Sonntags nun zum gemütlichen Kuchenschmaus ein.

Familieneinsatz und idyllische Atmosphäre

An den Café-Wochenenden herrscht in der Küche der Familie Hochbetrieb. Eierschalen platzen, Mehlwolken steigen auf und die Mixer laufen heiß. Mutter Peggy und Tochter Neele widmen sich dem Backen, während Papa Jan die Gelatine anrührt und Sohn Lennard den Abwasch übernimmt. Draußen genießen die Gäste währenddessen den idyllischen Blick auf die alte Kirche, naschen köstliche Kuchenstücke und schenken sich Kaffee aus alten, kunstvoll bemalten Porzellankannen ein.

Die Vorbereitungen beginnen bereits am Donnerstagabend. "Freitags mache ich den ganzen Tag Torten", erklärt Peggy Sonntag. "Samstags und sonntags stehe ich früh auf, um frischen Hefekuchen und Brötchen zu backen. Die Brötchen sind für unsere beiden Suppensorten gedacht – Kartoffelsuppe ist in Mecklenburg immer ein Renner."

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Radlerpause mit kulinarischen Highlights

Viele Radfahrer legen gerne eine Pause am Gemeindehaus in Groß Trebbow ein, wo Familie Sonntag im Sommer 2024 mit ihrem Café startete. Das "Kuchenland" liegt nördlich von Schwerin und ist mit dem Fahrrad in etwa dreißig Minuten erreichbar. Für die Familie bedeutet der Cafébetrieb einen wunderbaren Ausgleich zum Büroalltag. "Mein Mann und ich sitzen sonst den ganzen Tag am Schreibtisch", so Peggy Sonntag. "Unsere Gäste sind fantastisch – 99,9 Prozent sind freundlich und dankbar, dass es uns gibt."

Die Inspiration für das Café kam von der zehnjährigen Tochter Neele, die sich als echter Torten-Freak entpuppte. "Sie kann alle Torten aus dem Kopf zubereiten", berichtet die stolze Mutter. "Die beliebte Toffifee-Torte hat sich Neele selbst ausgedacht und sie erstmals ihrem Papa zum Geburtstag geschenkt." Diese Kreation enthält gehackte Toffifees und wird mit herunterlaufendem Karamell verziert.

Tortenvielfalt von Dubai bis Thüringen

Ebenso populär wie die Toffifee-Torte ist die Dubai-Torte, bei der türkisches Engelshaar in Butter geschwenkt und mit einer Pistazien-Creme abgerundet wird. "Vor allem jüngere Gäste mögen sie", weiß Peggy Sonntag. "Die älteren Generationen stehen eher auf Baiser-Kreationen. Einen klassischen Quarkkuchen haben wir immer im Angebot." Seit eine Stammkundin aus Thüringen ihr Rezept verriet, backt die Familie auch die traditionelle Thüringer Eierschecke.

In dieser Saison setzt Familie Sonntag auf Dinkelmehl und reduzierten Zuckergehalt. Alle Zutaten werden frisch angerührt – Fertigprodukte sucht man hier vergeblich. Das Angebot umfasst auch glutenfreie und vegane Optionen. Um den Einkauf effizient zu gestalten, plant Peggy Sonntag alles akribisch in einer Excel-Tabelle.

Preisstabilität trotz steigender Kosten

Die schwankenden Lebensmittelpreise stellen eine Herausforderung dar. "Milch und Butter waren im letzten Jahr extrem teuer, jetzt ist der Kakao der Hammer", berichtet Peggy Sonntag. Dennoch bleibt die Familie bei ihren Preisen: Kaffee kostet weiterhin 2,50 Euro, ein Stück Torte 4 Euro. "Wir sehen, dass manche Gäste genau überlegen müssen, ob sie sich ein Stück leisten können. Da wollen wir nicht noch 50 Cent draufschlagen."

Glücklicherweise muss die Familie nicht vom Café leben. "Für uns ist es ein Zubrot", erklärt Peggy Sonntag. "Ansonsten wäre es hart. Der Betrieb hängt stark vom Wetter ab. Bei Regen bleiben schon mal Torten übrig, die ich dann in der Nachbarschaft verteile oder mit ins Büro nehme – da freuen sich die Kollegen."

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