Familie Sonntag startet mit Café Sonntagsglück in die Frühjahrssaison in Groß Trebbow
Café Sonntagsglück startet mit Tortenvielfalt in Groß Trebbow

Familie Sonntag startet mit Café Sonntagsglück in die Frühjahrssaison in Groß Trebbow

In Groß Trebbow bei Schwerin beginnt das süße Leben erneut. Familie Sonntag eröffnet mit ihrem „Hofcafé Sonntagsglück“ die Frühjahrssaison und verwöhnt Gäste mit himmlischen Kuchenkreationen. „Mit so vielen neuen Tortenideen, dass wir uns selbst bremsen müssen“, sagt Peggy Sonntag lachend. „Schön, dass es wieder losgeht. Backen ist für mich die Erfüllung. Und zu sehen, wie die Gäste sich freuen, so herzerwärmend.“ Jedes zweite und vierte Wochenende im Monat laden die Sonntags nun zum Kuchenschmaus ein.

Familienbetrieb mit vollem Einsatz

An den Café-Wochenenden schaltet Familie Sonntag in den Turbo-Modus. Mutter Peggy und Tochter Neele backen, Papa Jan rührt Gelatine an und Sohn Lennard übernimmt den Abwasch. Alle vier arbeiten mit vollem Einsatz, während draußen die Gäste den idyllischen Blick auf die alte Kirche genießen, Kuchen genießen und sich Kaffee aus alten, bemalten Porzellankannen einschenken.

Peggy Sonntag beginnt die Vorbereitungen bereits am Donnerstagabend. „Freitag mache ich dann den ganzen Tag Torten und am Samstag und Sonntag stehe ich früh auf, um frischen Hefekuchen und Brötchen zu backen“, erklärt sie. „Die Brötchen sind für die beiden Suppen, die wir anbieten. Kartoffelsuppe geht immer in Mecklenburg.“

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Kreative Tortenkreationen und regionale Spezialitäten

Das Café im Gemeindehaus gegenüber der Kirche lockt besonders Radfahrer an, die für eine Pause gerne einkehren. Die Inspiration für das Café kam von Tochter Neele, die mit zehn Jahren mit dem Backen begann. „Sie ist ein richtiger Torten-Freak und kann sie alle aus dem Kopf zubereiten“, berichtet Peggy Sonntag. „Die Toffifee-Torte, die in unserem Café sehr beliebt ist, hat sich Neele ausgedacht und das erste Mal ihrem Papa zum Geburtstag geschenkt.“

Zu den Renner gehören neben der Toffifee-Torte auch die Dubai-Torte mit Pistazien-Creme und türkischem Engelshaar. „Vor allem die jüngeren Gäste mögen sie“, sagt Peggy Sonntag. „Die älteren stehen eher auf Baiser-Kreationen. Auch einen klassischen Quarkkuchen haben wir immer da. Und seit uns eine Stammkundin aus Thüringen ein Rezept verraten hat, backen wir ihre Thüringer Eierschecke.“

Qualität und faire Preise trotz Herausforderungen

In dieser Saison setzt Familie Sonntag auf Dinkelmehl und reduzierten Zucker. Alles wird frisch angerührt, nichts kommt aus der Fertigpackung. Glutenfreies und Veganes ergänzt das breite Angebot. Die Organisation erfordert viel Zeit, doch Peggy Sonntag plant Einkäufe sorgfältig in Excel-Tabellen.

Trotz steigender Kosten für Milch, Butter, Sahne und Kakao bleiben die Preise stabil. „Wir bleiben in dieser Saison bei unseren Preisen. Kaffee gibts wieder für 2,50 Euro und das Stück Torte für 4 Euro“, betont Peggy Sonntag. „Wir sehen ja, dass manche Gäste genau hinschauen müssen und lange überlegen, ob sie sich das Stück leisten können. Da wollen wir nicht noch 50 Cent raufschlagen.“

Für die Familie ist das Café ein Zubrot, nicht die Haupteinnahmequelle. „Ansonsten wäre das hart“, sagt Peggy Sonntag. „Der Cafébetrieb steht und fällt mit dem Wetter. An Wochenenden, an denen es regnet, bleiben dann schon mal Torten übrig. Was nicht so schlimm ist. Die verteile ich in der Nachbarschaft oder wir nehmen sie am nächsten Tag mit ins Büro. Dann freuen sich die Kollegen.“

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