Bundesregierung organisiert Rückholaktion für gestrandete deutsche Urlauber
Die Bundesregierung hat konkrete Maßnahmen zur Evakuierung deutscher Touristen aus dem Nahen Osten eingeleitet. Wie Bundesaußenminister Johann Wadephul in Berlin mitteilte, werden aktuell Flugzeuge für Rückholflüge vorbereitet. Die Maschinen sollen nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad entsendet werden, wo die Lufträume derzeit noch geöffnet sind.
Sicherheit hat oberste Priorität bei Evakuierungsmission
Bei allen Planungen stehe die Sicherheit der Passagiere und Besatzungen an erster Stelle, betonte Wadephul. Die Auswahl der Zielflughäfen erfolgte gezielt nach Kriterien der Erreichbarkeit und Stabilität. Der Außenminister verwies auf enge Abstimmungen mit den betroffenen Ländern und internationalen Partnern.
Lufthansa stellt Kapazitäten für Rückholaktion bereit
In direkten Gesprächen mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr wurden bereits konkrete Kapazitäten vereinbart. Die deutsche Fluggesellschaft habe grundsätzlich ihre Bereitschaft signalisiert, an der Evakuierungsmission mitzuwirken. Die logistischen Details werden zwischen Auswärtigem Amt und der Airline final abgestimmt.
Die Bundesregierung reagiert mit dieser Maßnahme auf die angespannte Sicherheitslage in Teilen der Region. Deutsche Botschaften vor Ort stehen in ständigem Kontakt mit den betroffenen Reisenden und koordinieren die notwendigen Schritte für eine geordnete Rückführung. Betroffene werden gebeten, die Hinweise der diplomatischen Vertretungen zu beachten und regelmäßig Reise- und Sicherheitshinweise zu konsultieren.



