Neue Gastro-Konzepte in Münchens Norden: Italienisch-bayerisch und japanisch
Im Münchner Norden, genauer in der Parkstadt Schwabing, haben zwei neue Restaurants ihre Pforten geöffnet. The Italian Bavarian und The Kitchen sollen die Mitarbeiter der umliegenden Bürogebäude sowie Anwohner mit ihren kulinarischen Angeboten überzeugen. Sogar der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wurde explizit eingeladen, die Lokale zu besuchen.
Zwei Konzepte in einem Gebäude an den Highlight Towers
Die neuen Gastronomiebetriebe befinden sich direkt an den markanten Highlight Towers, einem Hochhaus-Ensemble mit bis zu 126 Metern Höhe. Betrieben werden sie vom Dienstleistungskonzern Aramark auf einer Fläche von rund 1100 Quadratmetern. "Das ist die Ruhe vor dem Sturm", sagt Betriebsleiter Alexander Fassbender, der den enormen Andrang zur Mittagszeit bereits jetzt bestätigt.
Die Eigentümer der Highlight Towers, vertreten durch Montibus Asset Management im Namen von Oaktree Capital Management, haben gemeinsam mit Aramark die beiden Restaurantkonzepte entwickelt. "Wir sind mitten in Bayern und sehr nah an Italien", erklärt Marijana Lesniewicz, District Managerin von Aramark, die Wahl für das italienisch-bayerische Konzept. Daniel Friedheim von Montibus ergänzt: "Dolce Vita direkt am Ring" laute die Devise, wobei man bewusst auf Massenabfertigung verzichte.
Günstige Preise und abwechslungsreiche Küche
Im The Italian Bavarian werden Gerichte wie hausgemachte Pasta Carbonara für 8,90 Euro oder Seelachsfilet mit Wurzelgemüse für 10,90 Euro angeboten. Die Karte wechselt wöchentlich und umfasst täglich:
- Ein Pizza- oder Pastagericht
- Eine Bowl
- Hausmannskost unter dem Namen "Stückheimat"
Die Preise werden vom Eigentümer subventioniert, um möglichst niedrig zu bleiben und die Attraktivität zu erhöhen. "Sämtliche Hauptgerichte gibt es im Schnitt für zehn Euro", betont Friedheim.
Japanische Showküche im The Kitchen
Das zweite Restaurant, The Kitchen, setzt auf japanische "Showcooking"-Küche am Teppanyaki-Grill. Hier bereiten Köche die Gerichte in offener Küche direkt vor den Gästen zu. Spezialität sind Okonomiyaki, japanische Pfannkuchen aus geschnittenem Kohl mit Toppings wie gegrillter Hähnchenbrust (17 Euro) oder Garnelen (18,50 Euro). Mittwochs stehen zudem verschiedene Burger auf der Karte, um das internationale Publikum anzusprechen.
"Wir haben viele Mietparteien mit sehr internationalem Umfeld, etwa Fujitsu oder IBM", sagt Friedheim. Die Restaurants liegen in einem Nebengebäude der Highlight Towers, wo sich vor der Corona-Pandemie eine große Kantine befand, die in der Homeoffice-Ära schließen musste.
Zielgruppe: Büroangestellte und Anwohner
Die neuen Lokale richten sich ausdrücklich nicht nur an die rund 2000 Mitarbeiter der Highlight Towers, sondern auch an Anwohner und Auswärtige. "Hier gibt es eigentlich gar keine echten Restaurants", erklärt Friedheim und verweist auf die begrenzte Auswahl im Gewerbegebiet. In der Umgebung befinden sich unter anderem die CSU-Zentrale und ein neuer Amazon-Standort.
Ab Juni sollen die Restaurants auch nach Feierabend geöffnet bleiben und After-Work-Angebote wie Drinks und Snacks anbieten. Der grüne Innenhof mit Sitzgelegenheiten wird bei wärmeren Temperaturen bespielt, um zusätzliche Attraktivität zu schaffen.
Pünktlich um 12 Uhr strömen bereits jetzt viele Büroangestellte, Handwerker und andere Arbeitnehmer in die Lokale, was die wachsende Beliebtheit unterstreicht. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 11.30 bis 13.30 Uhr für The Kitchen und montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr für The Italian Bavarian.



