Strandkorb-Alarm an Deutschlands Küsten: Die Jagd nach dem besten Platz beginnt
Spätestens ab dem 1. April startet an den Stränden von Nord- und Ostsee die Hochsaison für Strandkörbe. Dicht gedrängt stehen die charakteristischen Gefährte an der Küste und bieten windgeschützte, sonnige Plätze. Wer in der ersten Reihe den Blick auf das Meer genießen möchte, sollte bereits jetzt aktiv werden und reservieren. Unsere umfangreiche Recherche zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Regionen und Anbietern.
Frühbucher profitieren von attraktiven Rabatten
Viele Anbieter ermöglichen die Buchung von Strandkörben in verschiedenen Größen – von Zweisitzern bis zu XL-Modellen – stunden-, tage-, wochen- oder sogar saisonweise. Während einige Vermieter bequeme Online-Buchungssysteme anbieten, nehmen andere Bestellungen ausschließlich telefonisch entgegen. Besonders attraktiv: Auf Sylt können Urlauber, die ihren Strandkorb für mindestens fünf Tage mieten und bis zum 30. April buchen, von einem speziellen Frühbucherrabatt profitieren.
Preisvergleich von Sylt bis Rügen
Sylt: In der Vor- und Nachsaison kostet ein Tageskorb zwischen 14 und 16 Euro, ein Mehrtageskorb wird für 8,50 bis 14 Euro angeboten. In der Hauptsaison steigen die Preise auf 17 bis 19 Euro für Tageskörbe beziehungsweise 13,50 bis 16 Euro pro Tag für Mehrtageskörbe.
Usedom: Hier bieten zahlreiche Anbieter Strandkörbe zu unterschiedlichen Preisen an. In Ahlbeck liegen die Tagespreise bei 12 Euro für einen Zweiersitz bis 14 Euro für einen XL-Korb. Heringsdorf verlangt 12 bis 13 Euro, während Zingst 14 Euro, Zempin 12 Euro und Zinnowitz 13 Euro pro Tag berechnet.
Rügen und Mecklenburg-Vorpommern: In Baabe und Göhren auf Rügen kosten Strandkörbe jeweils 12 Euro, ein XL-Korb ist für 17 Euro erhältlich. An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns verlangen Anbieter in Warnemünde 15 bis 16 Euro und in Graal-Müritz 15 Euro pro Tag.
Flexible Mietoptionen und Mehrtagesangebote
Für Kurzentschlossene bieten einige Strandkorbanbieter auch Stundentarife an. In Heringsdorf kostet das kurze Vergnügen drei Euro, in Baabe und Graal-Müritz werden vier Euro berechnet und in Warnemünde liegt der Preis bei fünf Euro pro Stunde.
Mehrtagesangebote zeigen ebenfalls große Unterschiede: Ahlbeck vermietet Mehrtageskörbe für 10,50 Euro beziehungsweise 13 Euro für einen XL-Korb. Heringsdorf berechnet für einen Wochenkorb 71 bis 78 Euro, während Zinnowitz einen Wochenpreis von 77 Euro verlangt. In Graal-Müritz beträgt der Preis für einen Wochenkorb 90 Euro, ein Saisonkorb kostet stolze 420 Euro. Auf der Insel Hiddensee liegt der Preis für einen Strandkorb bei 32 Euro für zwei Tage und 48 Euro für drei Tage.
Zusatzangebote und wichtige Hinweise für Urlauber
An vielen Stränden stellen Betreiber umfangreiche gastronomische Angebote, Toiletten, Duschen und Spielplätze bereit. Urlauber, die mit ihrem Hund reisen, sollten sich vorab informieren, da während der Saison der Zugang von Hunden zu normalen Stränden untersagt ist. Spezielle Hundestrände sind an vielen Orten ausgewiesen.
Wichtiger Hinweis: Viele Gemeinden erheben eine Kurtaxe, die auch Tagesgäste bezahlen müssen. Diese Information sollte bei der Urlaubsplanung unbedingt berücksichtigt werden.
Die frühzeitige Reservierung eines Strandkorbs lohnt sich also gleich doppelt: Urlauber sichern sich nicht nur den besten Platz mit Meerblick, sondern können auch von attraktiven Frühbucherrabatten und günstigeren Preisen profitieren. Planen Sie Ihren Küstenurlaub daher am besten schon jetzt und starten Sie entspannt in die Strandsaison.



