Apple beendet Support für Intel-Macs: macOS 27 läuft nur noch auf Apple Silicon
Apple beendet Support für Intel-Macs ab Juni

Apple verabschiedet sich endgültig von Intel-Prozessoren

Nach etwa fünfzehn Jahren Zusammenarbeit beendet Apple den Support für Intel-basierte Mac-Computer. Der Konzern hatte sein gesamtes Computer-Line-up zwischen 2020 und 2023 auf eigene Apple-Silicon-Chips der M-Serie umgestellt. Für die verbliebenen Intel-Macs läuft der Support nun stufenweise aus: Hardware-Service ist nur noch für wenige Modelle verfügbar, und neue macOS-Versionen enden im Jahr 2026.

macOS 27 exklusiv für Apple Silicon

Bereits im Juni 2025 hatte Apple auf der WWDC angekündigt, dass macOS 26 Tahoe die letzte große Systemversion für Intel-Macs sein wird. Künftige Versionsupdates mit neuen Funktionen sind damit ausschließlich Apple-Silicon-Geräten vorbehalten. macOS 27, das zur Keynote der WWDC26 vorgestellt wird, soll deshalb nicht mehr auf Intel-Macs laufen. Eine Beta-Version wird voraussichtlich noch im Juni erwartet, die finale Version folgt im September.

Diese Intel-Modelle erhalten noch vollen Support

Derzeit erhalten nur noch wenige Intel-Modelle vollen Software-Support:

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  • MacBook Pro (16 Zoll, 2019)
  • MacBook Pro (13 Zoll, 2020, vier Thunderbolt-Anschlüsse)
  • iMac (27 Zoll, 2020)
  • Mac Pro (2019)

Alle anderen Intel-Macs sind von zukünftigen Updates ausgeschlossen. Bereits 2025 reduzierte Apple den Hardware-Support für die meisten Intel-Macs erheblich. Seitdem haben nur noch Besitzer der aktuellsten Intel-Modelle – MacBook Pro (2020), iMac (2020) und Mac Pro (2019) – vollen Zugriff auf Reparatur- und Service-Leistungen.

Ältere Modelle bleiben zurück

Ältere MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modelle sowie iMac Pro und Mac mini (2018) erhielten macOS 26 nicht mehr. Sogar das MacBook Pro mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen blieb bei macOS Sequoia, obwohl es ebenfalls 2020 erschienen ist. Dieser Einschnitt betrifft insbesondere Nutzer, deren Geräte noch mit Intel-Prozessoren laufen. Nach macOS 26 Tahoe sollen nur noch wichtige Sicherheitsupdates folgen, während neue Funktionen ausschließlich auf Apple-Silicon-Geräten verfügbar sein werden.

Die Umstellung markiert einen bedeutenden Wendepunkt in Apples Computerstrategie und unterstreicht die vollständige Abkehr von Intel zugunsten eigener Chip-Architekturen. Für viele Nutzer bedeutet dies, dass ihre noch funktionierenden Intel-Geräte in absehbarer Zeit keine Software-Updates mehr erhalten werden.

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