Apple-Chef Tim Cook kann den iPhone-Konzern auf der Zielgeraden seiner Amtszeit weiter als Geldmaschine präsentieren. Im vergangenen Quartal stieg der Gewinn im Jahresvergleich um gut 19 Prozent auf 29,58 Milliarden US-Dollar (25,2 Milliarden Euro). Cook, der den Chefposten am 1. September an den bisherigen Hardware-Manager John Ternus übergibt, verwies auf eine „außergewöhnliche“ Nachfrage bei der aktuellen iPhone-Modellreihe.
iPhone-Umsatz und Dienstleistungen treiben Wachstum
Der iPhone-Umsatz stieg um fast 22 Prozent auf knapp 57 Milliarden Dollar. Apple verfehlte damit allerdings die noch höheren Erwartungen der Analysten, die im Schnitt eher mit 57,2 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Die Aktie lag im nachbörslichen Handel leicht im Minus.
Mit dem Konzernumsatz übertraf Apple jedoch die Markterwartungen: Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 111,2 Milliarden Dollar. Ein großer Treiber war der Erlöszuwachs um 16 Prozent auf knapp 31 Milliarden Dollar im Dienstleistungsgeschäft, etwa mit Abos für Musik, Streaming-Video oder Speicherplatz.
Ausblick und Marktreaktion
Die starken Quartalszahlen unterstreichen die anhaltende Stärke von Apple, auch wenn der iPhone-Umsatz knapp unter den Analystenerwartungen blieb. Die Anleger reagierten verhalten, die Aktie gab nachbörslich leicht nach. Mit dem bevorstehenden Führungswechsel blickt der Markt gespannt auf die künftige Strategie unter John Ternus.



