Vom Aus zum Aufschwung: Höffner-Chef Kurt Krieger rettet Möbelhaus in Halle-Peißen
Höffner-Chef rettet Möbelhaus in Halle-Peißen vor Schließung

Vom Aus zum Aufschwung: Höffner-Chef Kurt Krieger rettet Möbelhaus in Halle-Peißen

Seit Weihnachten schwebte das Damoklesschwert über dem Möbelhaus in Halle-Peißen. Was als dramatisches Tauziehen um den Standort begann, findet nun eine überraschende Wendung. Am Donnerstag öffnet dort ein neuer Möbel Höffner seine Pforten – und das, obwohl Unternehmer Kurt Krieger ursprünglich plante, den Standort für immer zu schließen.

Eine Entscheidung auf Messers Schneide

Die Situation stand tatsächlich auf der Kippe. Kurt Krieger, Chef der Krieger Gruppe, zu der sowohl Möbel Höffner als auch Möbel Kraft gehören, gesteht offen: „Ich wollte Peißen eigentlich für immer dicht machen.“ Doch nach einer intensiven Prüfung und persönlichen Besuchen vor Ort vollzog der Unternehmer eine komplette Kehrtwende.

Statt der geplanten Schließung flossen nun Millioneninvestitionen in das Objekt. Der neue „Höffi“, wie die Filialen liebevoll genannt werden, soll bewusst kein Billiganbieter werden, sondern qualitativ hochwertige Möbel in ansprechender Umgebung anbieten.

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Die Odyssee des Standortes

Die Geschichte des Möbelhauses in Peißen gleicht einer wahren Achterbahnfahrt:

  • Ursprünglich firmierte das Haus als Möbel Kraft, ebenfalls Teil der Krieger Gruppe
  • Nach Weihnachten begannen intensive Verhandlungen über die Zukunft des Standortes
  • Mehrere Optionen wurden erwogen, darunter die komplette Schließung
  • Erst nach persönlicher Inspektion durch Kurt Krieger fiel die Entscheidung für den Erhalt

Krieger, der für seine Standortbesuche regelmäßig seinen Hubschrauber nutzt, begründet diese Reiseart pragmatisch: „Anders würde ich meine Standorte doch gar nicht erreichen.“ Diese Mobilität ermöglichte ihm offenbar den entscheidenden Blick auf die Potenziale des Peißener Standortes.

Neustart mit Ambitionen

Die Investitionen zeigen, dass es sich nicht um eine Notlösung handelt. Der neue Möbel Höffner in Halle-Peißen startet mit klaren Qualitätsansprüchen und soll sich bewusst vom Image des Discount-Anbieters abheben. Für die Region bedeutet dies nicht nur den Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern auch eine Aufwertung des Einzelhandelsangebotes.

Die turbulente Geschichte des Standortes endet somit mit einem positiven Ausblick. Was als Absage begann, mündet in einer Millioneninvestition – ein Lehrstück darüber, wie persönliches Engagement und flexible Unternehmensstrategien selbst in schwierigen Situationen neue Perspektiven eröffnen können.

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