Orafol investiert 235 Millionen Euro in Oranienburger Werk und expandiert international
Orafol investiert 235 Mio. Euro in Oranienburg und expandiert

Folienhersteller Orafol investiert massiv in Brandenburg und weltweite Expansion

Der Kunststoff- und Folienhersteller Orafol hat ehrgeizige Pläne für die kommenden Jahre angekündigt. Am Stammsitz in Oranienburg im Land Brandenburg fließen bis zum Jahr 2030 insgesamt 235 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten. Diese Investition ist Teil der sogenannten "Orafol Roadmap 2030", die das Unternehmen als Ausdruck des Optimismus und als Bekenntnis zum deutschen Heimatstandort bezeichnet.

Internationale Expansion parallel zum Heimatausbau

Neben dem massiven Ausbau in Oranienburg verfolgt Orafol gleichzeitig ambitionierte internationale Projekte. Geplant sind weitere Investitionen in den Vereinigten Staaten, in Belgien und in Südkorea. Besonders bemerkenswert ist das Vorhaben in der Region Seoul, wo für die erste Ausbaustufe eines neuen Produktionswerks mehr als 60 Millionen US-Dollar bereitgestellt werden sollen.

"Die Orafol Roadmap 2030 ist Ausdruck meines Optimismus und sie ist ein Bekenntnis zu unserem Heimatstandort in Deutschland", betonte Inhaber und Geschäftsführer Holger Loclair. Der Unternehmer hatte bereits im Januar Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke durch die Produktionsanlagen in Oranienburg geführt und dabei die Zukunftsperspektiven des Unternehmens erläutert.

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Solide Basis für Wachstumspläne

Die Expansionspläne bauen auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage auf. Nach eigenen Angaben erzielte die Orafol-Gruppe im Jahr 2025 einen Umsatz von 868 Millionen Euro. Weltweit beschäftigt das Unternehmen etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich auf die Herstellung von Spezialfolien konzentrieren.

Die Produktpalette umfasst hochwertige Folien für verschiedene Anwendungsbereiche, darunter Fahrzeugbeschichtungen, Innendesign-Lösungen sowie Spezialanwendungen für Bahn- und Flugzeugindustrie. Diese technologisch anspruchsvollen Produkte bilden die Basis für das geplante Wachstum sowohl am deutschen Standort als auch international.

Langfristige Perspektive bis 2030

Die jetzt vorgestellten Investitionspläne reichen bis zum Jahr 2030 und umfassen sowohl die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Oranienburg als auch den Aufbau neuer Standorte im Ausland. Diese langfristige Strategie unterstreicht die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens und dessen Vertrauen in die eigene Wettbewerbsfähigkeit.

Für die Region Brandenburg bedeutet die Investition eine Stärkung des Industriestandorts und sichert langfristig Arbeitsplätze. Die internationale Expansion wiederum öffnet neue Märkte und schafft zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten für den traditionsreichen Folienhersteller aus Oranienburg.

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