20-Millionen-Villa: Twitch-Stars ziehen in Luxus-WG
Luxus-WG: Twitch-Stars in 20-Millionen-Villa

Mit den besten Freunden in einer 20-Millionen-Dollar-Villa (rund 17,11 Millionen Euro) in Los Angeles wohnen, den ganzen Tag spielen – und das auch noch als Beruf: Für viele klingt das wie ein Traum. Für den Streaming-Clan „createownruneverything“, kurz Core, ist genau das jetzt Wirklichkeit geworden. Die sechs Mitglieder – Jerry Woo (28), Marlon Lundgren Garcia (24), Rani Netz (23), Alexander Prynkiewicz (28), Jason Nguyen (21) und Nick Fosco (23) – gehören zu einer neuen Generation von Content-Erstellern, die ihr Leben online teilen. Zusammen erreichen sie ein Millionenpublikum auf den Streaming-Plattformen Twitch und Kick. Ihre Streaming-Villa dient dabei nicht nur als Zuhause, sondern auch als Produktionsort: Gemeinsame Streams, Challenges und täglicher Content sollen die Reichweite weiter steigern.

Luxus pur: Pool, Kino und Tennisplatz

Das neue Zuhause hat es in sich: In einer Roomtour auf YouTube geben sie bereits erste Einblicke in ihr Luxusleben. Die Villa in Los Angeles soll rund 20 Millionen Euro wert sein. Ein XXL-Garten mit Pool, ein eigener Tennisplatz mit Basketballkörben, eine Bowlingbahn im Haus und ein Heimkino gehören zur Ausstattung. Dazu kommt eine riesige Garage mit Platz für bis zu 19 Autos. Jeder der Jungs hat zudem sein eigenes Zimmer – gemeinsam entspannen können sie im Wohnzimmer oder in der Luxus-Küche. Noch ist kein Rasen zu sehen – doch im XXL-Garten dürften schon bald große Grillpartys und Streams unter freiem Himmel stattfinden.

Zwischen Streams und Gaming

Auf dem Tennisplatz holen sich die Jungs ihren sportlichen Ausgleich. Die Villa bietet also alles für ein Leben in Saus und Braus.

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Teure Villa und große Probleme?

Doch nicht alle sehen das Konzept so positiv. Der bekannte Streamer xQc (bürgerlich Félix Lengyel) reagierte live auf die Villa – und fand dabei sehr deutliche Worte: „Alter, es gibt absolut nichts auf der Welt, worauf ich weniger Bock habe, als in ein gemietetes LA-Haus zu ziehen. Das ist teuer, es ist unproduktiv und es stinkt nach Scheiße.“ Besonders kritisch sieht er die Wohnsituation selbst: „Du hast kaum Privatsphäre, die Räume hallen total und du hörst jeden alles machen, die ganze Zeit.“

Und es gibt noch mehr Schattenseiten: Schon kurz nach dem Einzug kam es zu einem sogenannten „Swatting“-Vorfall. Dabei wurde ein falscher Notruf abgesetzt, der einen Polizeieinsatz auslöste – live im Stream. Für die Gruppe ein Schockmoment. Die Traumvilla zeigt damit auch: Hinter dem glänzenden Streaming-Leben steckt nicht nur Glamour.

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