Berliner Exzellenzverbund erhält weitere Millionen - Erfolg für Kooperationsmodell
Berliner Exzellenzverbund: Weitere Millionen für Forschung

Berliner Exzellenzverbund erhält weitere Millionen - Erfolg für Kooperationsmodell

Die drei großen Berliner Universitäten arbeiten erfolgreich im Exzellenzverbund zusammen und erhalten dafür weitere Millionengelder. Wie der Wissenschaftsrat bekanntgab, wird die Förderung der Berlin University Alliance (BUA) für weitere sieben Jahre fortgesetzt. Der Verbund sieht darin eine klare Bestätigung seiner Arbeit und seines innovativen Ansatzes.

Mathematische Bestätigung für erfolgreiche Kooperation

„Als Mathematiker sage ich mal: Da ist eine Rechnung aufgegangen“, erklärte der Sprecher der BUA und Präsident der Freien Universität Berlin, Günter Ziegler. Es handele sich um einen Erfolg für Berlin und für die Idee des Exzellenzverbundes insgesamt. Die Berlin University Alliance war der erste Exzellenzverbund in Deutschland überhaupt und wird seit 2019 im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Land Berlin gefördert.

Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) betonte, dass das Berliner Modell mittlerweile nicht nur national, sondern auch international zum Begriff geworden sei. Zur BUA gehören neben der Freien Universität die Humboldt-Universität, die Technische Universität sowie die Charité-Universitätsmedizin, die auf unterschiedlichsten Ebenen intensiv kooperieren.

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Förderungssumme noch nicht endgültig festgelegt

Mit wie viel Geld der Verbund ab Anfang 2027 genau rechnen kann, ist im Detail noch offen. „Wie viel wir bekommen, erfahren wir im Oktober“, sagte Ziegler und nannte als Größenordnung etwa 20 Millionen Euro pro Jahr. Bundesweit werden insgesamt neun Exzellenzuniversitäten gefördert, wobei Berlin mit seinem einzigartigen Verbundsmodell vertreten ist.

Warnung vor möglichen Kürzungen

Der Sprecher des Exzellenzverbundes betonte jedoch, dass der Erfolg bei der Evaluation mit und nicht trotz der Berliner Politik möglich geworden sei. „Zu dem ganzen Spiel gehören natürlich die Kürzungen dazu“, sagte er und verwies auf die schwierige Haushaltslage. Die Präsidentin der Humboldt-Universität, Julia von Blumenthal, ergänzte: „Der Senat kann sich da nicht ausruhen.“

Die weiteren Fördergelder bedeuteten keinesfalls, dass im Haushalt Mittel gestrichen werden könnten. „Wir brauchen eine verlässliche Grundfinanzierung“, so von Blumenthal. Der Verbund werde deshalb künftig weiter darum streiten, wie sich sicherstellen lasse, dass die Exzellenz tatsächlich strahlen könne und die erfolgreiche Zusammenarbeit langfristig gesichert bleibe.

Die Berlin University Alliance setzt auf intensive Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen und hat sich zu einem Vorzeigemodell für universitätsübergreifende Zusammenarbeit entwickelt. Die erneute Förderungszusage unterstreicht die Bedeutung dieser strategischen Partnerschaft für den Wissenschaftsstandort Berlin und darüber hinaus.

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