Berufsinformationstag an Anklamer Schulen soll alle zwei Jahre wiederholt werden
Berufsinformationstag an Anklamer Schulen wird wiederholt

Erfolgreicher Berufsinformationstag an Käthe-Kollwitzschule soll etabliert werden

Noch vor den Osterferien konnten die oberen Klassen der Anklamer Käthe-Kollwitzschule einen umfassenden Einblick in die Berufswelt erhalten. Im Rahmen des erstmals direkt an der Schule veranstalteten Berufsinformationstags hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungswege und Betriebe kennenzulernen. Die verantwortliche Lehrerin Luise Freudenberg gelang es, insgesamt 17 Unternehmen und Institutionen für die Veranstaltung zu gewinnen.

Vielfältige Berufsfelder im praktischen Austausch

Das Spektrum der teilnehmenden Betriebe war breit gefächert und umfasste neben verschiedenen Handwerksbetrieben auch Unternehmen aus den Bereichen Pflege und Gesundheit sowie die Bundespolizei. Die Agentur für Arbeit war mit einem umfangreichen Informationsangebot vertreten. Besonders praktisch gestaltete sich der Beitrag der Firma Medow Bau, wo die Jugendlichen selbst Hand anlegen konnten. Falko Schmidt und John Lieske demonstrierten den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Hammer, Nagel und weiterem Werkzeug sowie Baumaterialien.

„Die Schüler konnten hier wirklich hautnah erfahren, was die Arbeit im Hochbau bedeutet“, erklärte John Lieske. Die beiden Ausbildungsverantwortlichen informierten ausführlich über mögliche Lehrberufe, Verdienstmöglichkeiten, den Ablauf der Ausbildung und Zukunftsperspektiven in der Baubranche.

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Bundespolizei und VR-Technologie als besondere Highlights

Die Bundespolizei hinterließ mit ihrer umfangreichen Präsentation einen starken Eindruck bei den Teilnehmenden. „Hervorzuheben ist das Engagement von Manja Prepernau, die sich spontan Zeit für Gespräche mit Zehntklässlern nahm“, berichtete Luise Freudenberg. Dabei konnten sogar zusätzliche Interessenten für den Beruf bei der Bundespolizei gewonnen werden.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung waren die VR-Brillen der Bundesagentur für Arbeit. Cathleen Rother unterstützte die Anklamer Neuntklässlerin Laura und andere Schülerinnen und Schüler im Umgang mit der modernen Technologie. Über die Brillen konnten sie virtuelle Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten, darunter auch das Berufsbild des Grafikers.

Veranstaltung soll im Zweijahresrhythmus fortgeführt werden

Die positive Resonanz auf den ersten schulinternen Berufsinformationstag hat die Verantwortlichen überzeugt: Eine Wiederholung der Veranstaltung ist definitiv vorgesehen. Künftig soll die Berufsorientierungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Schillerschule durchgeführt werden. Geplant ist ein Turnus von etwa zwei Jahren, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern während ihrer Schulzeit diese wertvolle Berufsorientierung zu ermöglichen.

Die Pädagogin Luise Freudenberg unterstrich die Bedeutung solcher praxisnaher Veranstaltungen: „Der direkte Kontakt zu Ausbildungsbetrieben und die Möglichkeit, Berufe praktisch zu erleben, sind für die Jugendlichen von unschätzbarem Wert bei ihrer Berufswahl.“ Die Kombination aus persönlichen Gesprächen mit Unternehmensvertretern, praktischen Übungen und moderner Technologie wie den VR-Brillen habe sich als äußerst effektiv erwiesen.

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