Das Klassenzimmer wird zur Bühne: Mit dem Modellprojekt „Theater ist Schule“ sollen Schüler und Schülerinnen in Schwerin und Umgebung die Welt des Theaters entdecken. Rund 30 Schulen aus der Region beteiligen sich an der Kooperation zwischen dem Mecklenburgischen Staatstheater und dem Bildungsministerium.
Kultur erleben für alle
Jedes Kind soll zweimal pro Schuljahr eine Aufführung besuchen können. „Mir ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche Kultur erleben“, betonte Bildungsministerin Simone Oldenburg (Die Linke). Frühe Theatererfahrungen eröffneten neue Perspektiven und weckten die Lust auf weitere Besuche.
27.000 Euro für vergünstigte Eintritte
Das Land investiert insgesamt 27.000 Euro in das Vorhaben. Damit zahlen Schüler nur die Hälfte des Eintrittspreises, erklärte Hans-Georg Wegner, Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters. Die Mittel decken nicht nur die Zuschüsse für die Besuche, sondern auch Begleitmaterialien für Lehrkräfte sowie theaterpädagogische Vor- und Nachbereitungen.
Theater als Schule für Demokratie
Wegner sieht in dem Projekt eine große Chance: Das Theater wolle helfen, junge Menschen zu „empathischen Persönlichkeiten für unsere demokratische Gesellschaft“ zu entwickeln. Zudem bringt das Projekt die Bühne direkt in die Klassenzimmer – durch mobile Inszenierungen, Workshops und das Modell der „Patenklassen“.



