Seit 35 Jahren ein fester Termin: Blumengrüße zum Internationalen Frauentag in Prenzlau
Der Internationale Frauentag wird in vielen Regionen Deutschlands mit netten Gesten begangen, die besonders im Osten des Landes eine ungebrochene Beliebtheit genießen. In der Uckermark hat sich eine besondere Tradition etabliert, die seit mehr als drei Jahrzehnten die Herzen der Frauen erfreut.
Eine langjährige Tradition mit persönlichem Engagement
Der pensionierte Malermeister Bernd Rissmann, der auch als ehrenamtlicher Ortsvorsteher aus Alexanderhof aktiv ist, hat diesen Termin seit 35 Jahren fest in seinem Kalender verankert. Unabhängig von der großen historischen Bedeutung des Tages ist es für ihn eine persönliche Freude, weibliche Passanten in der Prenzlauer Fußgängerzone mit einem Blumengruß zu überraschen.
„Da bin ich bereits seit 35 Jahren dabei“, berichtet Rissmann über sein Engagement. In den Anfangsjahren war die Initiative sogar noch größer aufgestellt. Es gab Zeiten, in denen eine acht Mann starke Truppe unterwegs war, um rote Nelken zu verteilen und damit ein Zeichen der Wertschätzung zu setzen.
Gemeinsame Aktion in diesem Jahr
In diesem Jahr war Bernd Rissmann nicht allein unterwegs. Gemeinsam mit Sascha Krüger, beide Mitglieder der SPD Norduckermark, begab er sich auf Blumen-Tour durch die Fußgängerzone. Die beiden Männer überraschten die Frauen anlässlich ihres Ehrentages mit einer kleinen, aber herzlichen Geste.
Diese Tradition zeigt, wie ehrenamtliches Engagement und lokale Initiativen dazu beitragen können, besondere Tage im Jahr mit Leben zu füllen. Die Blumengrüße sind mehr als nur eine symbolische Handlung; sie stehen für Anerkennung und Gemeinschaft in der Region.
Die Aktion unterstreicht zudem die Bedeutung des Internationalen Frauentags auch im ländlichen Raum, wo solche Gesten oft eine besondere Wirkung entfalten. In Prenzlau ist diese Tradition zu einem festen Bestandteil des städtischen Lebens geworden, der von Generation zu Generation weitergetragen wird.



