Der Hoymer Unternehmer und Lokalpolitiker Harald Albrecht hat sich über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich für seine Heimatstadt eingesetzt. Er backte Plätzchen für Kinder, spendete Bäume, richtete das örtliche Kriegerdenkmal wieder her und gestaltete zahlreiche Heimat-Bücher. Kurz bevor er auf dem Gelände der Schloß Hoym Stiftung einen weiteren Baum pflanzen konnte, verstarb er jedoch überraschend. Nun, drei Jahre später, haben Wegbegleiter sein letztes Vorhaben vollendet und einen Gedenkbaum für ihn gepflanzt.
Ein Leben für Hoym
Harald Albrecht war in Hoym allgegenwärtig. Ob bei der Verschönerung öffentlicher Plätze oder der Unterstützung lokaler Projekte – sein Engagement war unermüdlich. Der Baum, den er noch selbst setzen wollte, sollte ein Teil dieses Vermächtnisses werden. Die Schloß Hoym Stiftung, der er nahestand, nahm sich der Aufgabe an und organisierte die Pflanzung eines Gedenkbaums zu seinen Ehren.
Vollendung nach drei Jahren
Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit: Auf dem Stiftungsgelände wurde ein junger Baum gesetzt, der an Harald Albrecht erinnert. Wegbegleiter, Freunde und Familie kamen zusammen, um an sein Wirken zu erinnern. Die Stiftung betonte, dass Albrechts Einsatz für die Gemeinschaft unvergessen bleibe. Der Baum stehe nun als Symbol für seine Verbundenheit mit der Natur und der Stadt.
Die Pflanzung wurde von einem kleinen Fest begleitet, bei dem auch Albrechts Vorliebe für heimatkundliche Bücher gewürdigt wurde. Die Stiftung plant, den Gedenkbaum in den kommenden Jahren zu pflegen und ihn in Führungen über das Gelände zu integrieren. So bleibt Harald Albrechts letztes Vorhaben lebendig – ein grünes Denkmal für einen Mann, der seine Heimat liebte.



