16. Selbsthilfeforum in Wittenberg rückt Bewegung und Osteoporose in den Vordergrund
Zum bereits sechzehnten Mal versammeln sich in Wittenberg zahlreiche Selbsthilfegruppen und Interessierte zum traditionellen Selbsthilfeforum. Dieses etablierte Treffen dient dem Austausch von Erfahrungen, der Information und der gegenseitigen Unterstützung. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht ein Thema von großer gesellschaftlicher Relevanz: Bewegung und Sport im fortgeschrittenen Lebensalter, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Volkskrankheit Osteoporose.
Mens sana in corpore sano: Ein antikes Ideal mit moderner Bedeutung
Der lateinische Leitsatz „Mens sana in corpore sano“ – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – hat seit der Antike nichts an seiner Gültigkeit verloren. Das Forum in Wittenberg greift dieses Prinzip auf und betont, wie entscheidend das körperliche und psychische Wohlbefinden insbesondere für ältere Menschen ist. Wenn Defizite in diesen Bereichen auftreten, ist aktives Handeln gefragt. Die Veranstaltung bietet hierfür eine wichtige Plattform.
Experten informieren über praktische Lösungsansätze
Fachleute wie Inge Bastille und Bärbel Färber nutzen das Forum, um über konkrete Maßnahmen und Strategien zu informieren. Sie beleuchten, wie regelmäßige Bewegung und angepasster Sport nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch präventiv und therapeutisch bei Erkrankungen wie Osteoporose wirken können. Die Präsentationen und Gespräche zielen darauf ab, praktikable Wege für mehr Aktivität im Alltag aufzuzeigen und Ängste vor Überlastung abzubauen.
Selbsthilfegruppen als tragende Säule der Gemeinschaft
Das Selbsthilfeforum unterstreicht die immense Bedeutung von Selbsthilfegruppen für den sozialen Zusammenhalt. Diese Gruppen bieten Betroffenen und Angehörigen einen geschützten Raum für Erfahrungsaustausch, emotionale Unterstützung und die gemeinsame Suche nach Lösungen. In Wittenberg wird deutlich, wie solche Initiativen dazu beitragen, Isolation zu überwinden und das individuelle wie kollektive Wohlbefinden zu stärken.
Die Veranstaltung dient somit nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der Stärkung von Netzwerken und Solidarität. Sie zeigt, dass die Pflege von Gesundheit und Gemeinschaftsgeist – ganz im Sinne des römischen Ideals – auch heute ein erstrebenswertes und erreichbares Ziel ist.



