Die neuerliche Suche nach dem Manchinger Keltengold ist trotz umfangreicher Maßnahmen erfolglos geblieben. Das teilte das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) am Montag mit. Ein Expertenteam durchsuchte in der vergangenen Woche das Anwesen des mutmaßlichen Haupttäters bei Schwerin mit modernster Technik, fand jedoch keine neuen Hinweise.
20.000 Euro Belohnung ausgesetzt
Die Sonderkommission „Oppidum“ setzt nun eine Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise aus, die zum Auffinden des historischen Kulturguts führen. Die Summe setzt sich aus 5.000 Euro vom BLKA, 5.000 Euro von der archäologischen Staatssammlung und 10.000 Euro vom Zweckverband Kelten und Römer Museum Manching zusammen.
Hinweise erbeten
Das BLKA nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 089/12120 oder in jeder Polizeidienststelle entgegen. Ziel ist es, den größten Teil des Goldschatzes wieder nach Manching zurückzubringen.
Im November 2022 wurde der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts aus dem „Kelten Römer Museum Manching“ gestohlen. Vier Täter wurden festgenommen, jedoch nur rund 500 Gramm der Goldmünzen sichergestellt. Der Großteil der Münzen und ein Goldgusskuchen fehlen weiterhin. Die Täter wurden vom Landgericht Ingolstadt zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.



