Zwei Alkoholfahrer in Uckermark gestoppt: Aggression führt direkt in die Zelle
In der Uckermark kam es am Montagabend zu zwei spektakulären Alkoholfällen, die die Schwedter Polizei beschäftigten. Ein besonders auffälliger Fahrer sorgte dabei für erhebliche Aufregung und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.
Erster Fall: Fahrer mit 2,71 Promille gerät in Rage
Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Autofahrer mit deutlichen Schlangenlinien durch die Schwedter Innenstadt fuhr. Der Fahrer hielt schließlich mit seinem VW Passat auf einem Bordstein an. Als die Beamten eintrafen, saß der 28-jährige Uckermärker noch hinter dem Steuer.
Die anschließende Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,71 Promille – eine extrem hohe Alkoholisierung, die weit über der gesetzlichen Grenze liegt. Als die Polizisten ihm seinen Führerschein abnahmen, geriet der Mann in unkontrollierte Wut und ließ sich nicht mehr beruhigen.
Wegen seines aggressiven Verhaltens entschieden die Beamten, den Delinquenten in die Gewahrsamszelle zu bringen. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen, während die Kriminalpolizei bereits mit den Ermittlungen begann.
Zweiter Fall: Fahrer mit 1,3 Promille und unversichertem Auto
Weniger spektakulär, aber ebenfalls schwerwiegend verlief der zweite Alkoholfall an diesem Tag in Schwedt. Polizeibeamte hatten in der Vierradener Straße einen Autofahrer angehalten, der bereits durch sein Fahrverhalten aufgefallen war.
Der 42-jährige Deutsche wies bei der Kontrolle einen Atemalkoholwert von 1,3 Promille auf. Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass sein Fahrzeug nicht versichert war. Auch dieser Fahrer musste seinen Führerschein abgeben und wird nun von der Kriminalpolizei weiter untersucht.
Polizei warnt vor Alkohol am Steuer
Die beiden Fälle zeigen erneut die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr. Die Schwedter Polizei betont, dass solche Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Besonders der erste Fall mit der extremen Alkoholisierung und der anschließenden Aggression gegenüber den Beamten unterstreicht, wie unberechenbar alkoholisierte Fahrer werden können.
Beide Fahrer müssen nun mit empfindlichen Strafen rechnen, die neben Geldbußen auch Fahrverbote und in schweren Fällen sogar Freiheitsstrafen umfassen können. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen in beiden Fällen auf Hochtouren.



