Anklam: Unbekannte Täter zerschneiden Wahlplakate zur Bürgermeisterwahl
Im gesamten Stadtgebiet von Anklam sind am Wochenende insgesamt sieben Großflächenplakate der Initiative für Anklam (IfA) zur anstehenden Bürgermeisterwahl massiv zerschnitten worden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht nun intensiv nach Zeugen, die Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können.
Polizei stellt umfangreiche Sachbeschädigungen fest
Am Sonnabendmorgen wurde über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern eine erste Meldung zu den beschädigten Wahlplakaten eingereicht. Daraufhin setzten die Kräfte des Polizeihauptreviers Anklam umgehend ein und konnten im gesamten Stadtgebiet verteilt sieben stark beschädigte Plakate dokumentieren. Die unbekannten Täter hatten die großflächigen Wahlwerbemittel systematisch zerschnitten, wodurch die Gesichter der Kandidaten und wichtige Botschaften nicht mehr erkennbar sind.
Nach aktuellem Ermittlungsstand fanden die Sachbeschädigungen in der Nacht vom Freitag auf Sonnabend statt. Der entstandene materielle Schaden wird von den Behörden auf etwa 600 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen offiziell aufgenommen und betont die Bedeutung von Zeugenhinweisen für den weiteren Ermittlungsverlauf.
Appell an die Bevölkerung: Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei in Anklam richtet einen dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, die im genannten Tatzeitraum im Stadtgebiet relevante Beobachtungen gemacht haben könnten. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Wahlplakate gesehen hat oder andere Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich umgehend bei den Ermittlungsbehörden zu melden.
Kontaktmöglichkeiten zur Polizei:
- Telefonische Erreichbarkeit unter: 03971 2510
- Onlinewache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
- Jede andere Polizeidienststelle in der Region
Die Initiative für Anklam, deren Plakate betroffen sind, bereitet sich derzeit auf die anstehende Bürgermeisterwahl vor. Der Vandalismus an den Wahlkampfmaterialien stellt einen schwerwiegenden Eingriff in den demokratischen Prozess dar und wird von den Behörden mit aller Konsequenz verfolgt. Die Ermittler hoffen, durch die Mithilfe der Bevölkerung schnell Fortschritte bei der Identifizierung der Täter zu erzielen.



