BVG-Bus in Berlin-Wilmersdorf: Irres Wendemanöver vor Tunnel endet mit Kollisionen
BVG-Bus kracht bei Wendemanöver in Berliner Tunnelwand

Chaotische Szene in Berlin-Wilmersdorf: BVG-Bus blockiert Bundesallee

Am Freitagvormittag, dem 29. März 2026, sorgte ein spektakulärer Verkehrsvorfall in Berlin-Wilmersdorf für Aufsehen. Ein Doppeldeckerbus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) versuchte vor dem Autotunnel in der Bundesallee zu wenden – ein Manöver, das in mehrfachen Kollisionen mit der Tunnelwand endete und den Verkehr in beide Richtungen komplett zum Erliegen brachte.

Größenunterschied wird zum Problem

Das grundlegende Problem: Während der Autotunnel unter der Berliner Straße lediglich eine Höhe von 4 Metern aufweist, misst der eingesetzte Doppeldeckerbus bis zu 4,12 Meter. Damit war der Bus für die Tunnelpassage schlichtweg zu hoch, was der Fahrer offenbar zu spät erkannte. Der Wendeversuch direkt vor der Tunnelöffnung entwickelte sich somit zu einem riskanten Unterfangen, das von mehreren Autofahrern per Handykamera festgehalten wurde.

Heftige Kollisionen und gefährliche Durchfahrt

Die Videos zeigen, wie der Busfahrer mit eingeschalteter Warnblinkanlage vor- und zurückmanövrierte und dabei wiederholt mit dem Heck gegen die Betonwand des Tunnels krachte. Die Situation wurde zusätzlich durch eine Laterne auf dem Mittelstreifen erschwert, die ein vollständiges Einschlagen nach links verhinderte. Während sich ein Stau bildete und die Pkws weder vor noch zurück konnten, zeigte ein Rollerfahrer besondere Risikobereitschaft: Er nutzte eine kleine Lücke zwischen Busheck und Tunnelwand, um während des Vorwärtsmanövers des Busses hindurchzuschlüpfen – ein lebensgefährliches Unterfangen.

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BVG äußert sich zurückhaltend

Nach Informationen der BILD war der Bus auf dem Weg zum Betriebshof und transportierte zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Fahrgäste. Ob es sich bei dem Fahrer um einen Anfänger handelte oder einfach ein Missgeschick vorlag, bleibt unklar. Auf Nachfrage teilte ein BVG-Sprecher mit: „Unfälle oder ein mögliches Fehlverhalten im Straßenverkehr werden grundsätzlich zunächst intern ausgewertet.“ Die Verkehrsbetriebe bitten um Verständnis, dass sie sich in solchen Fällen nicht vorab öffentlich äußern.

Soziale Medien reagieren mit Belustigung

Die ins Netz gestellten Videos des missglückten Wendemanövers wurden bereits tausende Male geliked und kommentiert. Sie zeigen eindrucksvoll, wie der Busfahrer nach mehreren Anläufen schließlich doch noch wenden konnte und seine Fahrt fortsetzte. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen des Stadtverkehrs in beengten Verhältnissen und wirft Fragen nach Fahrzeugdimensionen und Routenplanung auf.

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