Erneuter Bankeinbruch in Stuhr: Unbekannte Flüssigkeit löst Übelkeit bei Mitarbeitern aus
Bankeinbruch in Stuhr: Flüssigkeit macht Mitarbeiter krank

Erneuter schwerer Einbruch in Bankfiliale bei Bremen

In Stuhr nahe Bremen hat sich ein spektakulärer Bankeinbruch ereignet, der an den berüchtigten Coup in Gelsenkirchen Ende Dezember erinnert. Unbekannte Täter brachen in die Volksbank-Filiale in der Blockener Straße ein und öffneten dabei etliche Schließfächer. Die Polizei in Diepholz bestätigte den Vorfall, konnte jedoch noch keine Angaben zum genauen Umfang der Beute machen.

Ungewöhnliche Methode mit gesundheitlichen Folgen

Besonders beunruhigend ist die Vorgehensweise der Einbrecher: Sie versprühten im Keller der Bank eine unbekannte Flüssigkeit, die bei mehreren Mitarbeitern zu akutem Unwohlsein und Übelkeit führte. „Der Grund dafür sei eine unbekannte Flüssigkeit gewesen, die die Täter im Keller versprüht hätten“, erklärte ein Polizeisprecher. Welchen Zweck diese Substanz erfüllte und um welche chemische Verbindung es sich genau handelt, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Der Einbruch wurde am Freitag während der Mittagspause der Bank verübt. Die Täter nutzten einen Lichtschacht, um in den Keller zu gelangen, und brachen anschließend mehrere Türen auf, um Zugang zu den Schließfächern zu erhalten. Wie viele der vorhandenen Schließfächer tatsächlich geöffnet wurden, ist laut Polizei noch nicht abschließend geklärt.

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Parallelen zum Gelsenkirchener Coup

Die Tat weist auffällige Ähnlichkeiten zum spektakulären Einbruch in Gelsenkirchen auf, bei dem Ende Dezember Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum einer Sparkasse gelangten. Dort wurden mehr als 3000 Schließfächer geöffnet und Wertsachen im Millionenwert erbeutet. Die Polizei prüft nun mögliche Verbindungen zwischen beiden Vorfällen, konnte jedoch bisher keine konkreten Hinweise auf die Täter in Stuhr finden.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, wobei die Beamten besonders die ungewöhnliche Verwendung der chemischen Flüssigkeit analysieren. Bankkunden der betroffenen Filiale wurden über den Vorfall informiert und gebeten, ihre Schließfächer zu überprüfen. Die Volksbank selbst äußerte sich zunächst nicht detailliert zu dem Einbruch, verwies aber auf die laufenden polizeilichen Ermittlungen.

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