Berlin: Mann nach Entführung und Raubüberfall befreit sich selbst aus Transporter
In einem spektakulären Kriminalfall in Berlin-Lichtenberg hat sich ein 52-jähriger Mann nach einer Entführung und einem Raubüberfall selbst befreien können. Die maskierten Täter überwältigten das Opfer am Sonntagmorgen und verschleppten es in einem Transporter, wo sie es ausraubten, bevor sie flüchteten.
Überfall auf dem Weg zur Bankfiliale
Laut Polizeiangaben war der Mann in der Konrad-Wolf-Straße unterwegs zu einer Bankfiliale, als er von zwei maskierten Tätern überwältigt wurde. Die Entführer zerrten ihn in einen Transporter, in dem bereits zwei weitere maskierte Männer warteten. Das Opfer wurde anschließend an Hand- und Fußgelenken gefesselt und zu einer Kleingartenanlage in der Wartenberger Straße gefahren.
Raub und Selbstbefreiung nach zwei Stunden
An der Kleingartenanlage ließen die Täter den Transporter mit dem gefesselten Mann stehen. Sie stahlen einen vierstelligen Bargeldbetrag, ein Handy, wichtige Dokumente und einen Schlüssel. Nach etwa zwei Stunden gelang es dem 52-Jährigen, sich selbst zu befreien. Er wandte sich an eine Passantin, die umgehend die Polizei alarmierte.
Der Mann erlitt bei dem Vorfall Verletzungen an Rippen, Arm, Handgelenken und der Nase. Er wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht weiterhin nach den flüchtigen Tätern, die spurlos verschwanden. Der Fall zeigt die Brutalität der Straftat und die Entschlossenheit des Opfers, sich aus der Gefangenschaft zu befreien.



