Berlin erlebt erneut einen schweren Schusswaffenvorfall. Im Stadtteil Neukölln wurden am späten Samstagabend zwei Männer angeschossen. Nach Angaben der Polizei auf der Plattform X befindet sich einer der Verletzten in einem kritischen Zustand.
Polizei mit Großaufgebot im Einsatz
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, sperrte den Tatort ab, sicherte Spuren und durchsuchte die Umgebung. Die beiden Männer wurden in die Beine getroffen und von Sanitätern in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Der U-Bahnhof Leinestraße wurde vorübergehend gesperrt, die U-Bahnen fuhren ohne Halt durch.
Täter noch unbekannt
Bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Zahl der Schusswaffendelikte in Berlin ist in den letzten Jahren stark gestiegen: Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 1.119 Fälle, nach 666 im Jahr 2024. Das entspricht im Durchschnitt etwa drei Schusswaffenvorfällen pro Tag.
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, Hinweise zu dem Vorfall zu melden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.



