RB Leipzig verschiebt Champions-League-Party nach 1:4 in Leverkusen
Leipzigs Königsklassen-Party nach Pleite vertagt

Die Königsklassen-Feierlichkeiten bei RB Leipzig sind vorerst ausgefallen, sollen aber schnellstmöglich nachgeholt werden. Nach der deutlichen 1:4 (0:2)-Niederlage beim direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen richtete sich der Blick der Verantwortlichen sofort nach vorn. „Für heute tut es weh. Jetzt gilt es, richtig damit umzugehen und das aufzuarbeiten. Gegen St. Pauli müssen wir eine Topleistung abrufen“, sagte RB-Trainer Ole Werner.

Durch die Niederlage haben die Sachsen ihre erste Chance auf die vorzeitige Champions-League-Qualifikation vertan. Am kommenden Samstag soll der zweite Matchball im Duell mit den abstiegsbedrohten Kiezkickern aus Hamburg unbedingt verwandelt werden. „Wir haben es immer noch selbst in der Hand“, betonte Werner.

Schwacher Auftritt in Leverkusen

In Leverkusen zeigte RB Leipzig einen schwachen Auftritt. „Wir stehen zu Recht mit leeren Händen da, das müssen wir auch anerkennen. Das war in keiner Weise das, was wir in vielen Wochen in dieser Saison gezeigt haben“, sagte RB-Sportchef Marcel Schäfer. Er fügte jedoch hinzu: „Die Champions League ist mit der tabellarischen Situation für uns weiterhin mehr als drin.“

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Die ersehnte Rückkehr in Europas Königsklasse konnten die Leipziger im Topspiel nicht bejubeln, auch weil sie den vor heimischer Kulisse stark aufspielenden Leverkusenern klar unterlegen waren. Dreifach-Torschütze Patrik Schick und der wendige Ibrahim Maza im Mittelfeld stellten die Leipziger Defensive vor 30.210 Zuschauern immer wieder vor große Probleme.

Schick beendet Leipziger Siegesserie

„Wir haben es eigentlich nie geschafft, hier wirklich ins Spiel zu kommen“, haderte Werner nach dem Spiel und resümierte: „Unter dem Strich haben wir verdient verloren.“ Nach zuletzt fünf Siegen in Folge geriet der Tabellendritte bereits zur Pause durch die Leverkusener Treffer von Schick (25. Minute) und Nathan Tella (45.) ins Hintertreffen.

Leipzig mühte sich im zweiten Durchgang, fand gegen die Defensive der Werkself aber kaum ein Durchkommen. Saisontreffer 15 und 16 von Stürmer Schick (76./89.) machten das Ergebnis in der zweiten Hälfte noch deutlicher. Christoph Baumgartner (80.) gelang lediglich der Ehrentreffer.

Vereinsrekord im Blick

Das Werner-Team ist mit 62 Punkten weiterhin Tabellendritter. Der Vorsprung auf die drei Verfolger aus Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim beträgt bei zwei verbleibenden Spieltagen noch vier Punkte. Nach einem Jahr Europapokal-Abstinenz könnte die große Champions-League-Party somit vor heimischer Kulisse steigen. Zudem kann RB im Saison-Endspurt auch den in der Aufstiegssaison 2016/17 unter dem damaligen Trainer Ralph Hasenhüttl aufgestellten Vereinsrekord von 67 Punkten knacken.

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