Betrüger zocken „Simson“-Fan ab: 1.200 Euro weg
Betrüger zocken „Simson“-Fan ab: 1.200 Euro weg

Ein 24-jähriger Liebhaber der DDR-Kultmarke „Simson“ aus dem Raum Bitterfeld-Wolfen ist Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der Mann am 4. Mai auf einem bekannten Online-Fahrzeugmarkt ein Moped der Marke Simson entdeckt. Der Verkäufer verlangte dafür 1.000 Euro – ein Preis, der für die begehrten Zweiräder durchaus üblich erschien.

Angebot mit Lieferung gegen Aufpreis

Die Verhandlungen zwischen Käufer und Verkäufer verliefen zunächst unkompliziert. Schnell einigte man sich auf einen Kaufpreis von 1.000 Euro. Zudem bot der Verkäufer an, das Moped gegen einen Aufpreis von 200 Euro direkt zur Wohnanschrift des Käufers zu liefern. Der 24-Jährige willigte ein und überwies den geforderten Betrag per Vorkasse. Als Liefertermin wurde der Sonntag, der 10. Mai, vereinbart.

Lieferung blieb aus – Verkäufer nicht erreichbar

Doch der erhoffte Liefertag verging, ohne dass das Moped eintraf. Der Käufer wartete vergeblich. Als er versuchte, den Verkäufer zu kontaktieren, stellte er fest, dass dieser unter den angegebenen Kontaktdaten nicht mehr erreichbar war. Auch das Inserat auf dem Online-Marktplatz war inzwischen gelöscht. Der 24-Jährige erkannte, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen war, und erstattete Anzeige bei der Polizei.

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Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Vorkassezahlungen bei Online-Käufen, insbesondere bei Privatverkäufen. Sie rät, bei verdächtig günstigen Angeboten und Druckausübung durch den Verkäufer misstrauisch zu sein und im Zweifel auf eine Bezahlung per Nachnahme oder über sichere Zahlungsdienste zu bestehen. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen.

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