19-Jährige aus Dessau-Roßlau wird Opfer von Online-Betrug: 4.200 Euro durch gefälschten Link abgebucht
Betrug mit gefälschtem Link: 19-Jährige verliert 4.200 Euro

19-Jährige aus Dessau-Roßlau wird Opfer von Online-Betrug: 4.200 Euro durch gefälschten Link abgebucht

Eine junge Frau aus Dessau-Roßlau hat am Sonntag, dem 8. Februar 2026, eine Strafanzeige wegen Betrugs im örtlichen Polizeirevier erstattet. Die 19-Jährige war auf einer bekannten Verkaufsplattform aktiv, um verschiedene Waren im Internet anzubieten. Kurz nachdem sie ihre Angebote online gestellt hatte, meldete sich ein angeblicher Interessent, der vorgab, die Artikel erwerben zu wollen.

Betrüger nutzt technische Probleme als Vorwand

Der sogenannte Käufer erklärte der jungen Frau, dass eine Bezahlung über einen gängigen Bezahldienstleister aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht möglich sei. Stattdessen schlug er vor, die Transaktion über die in der Kleinanzeigenfunktion integrierte Bezahloption abzuwickeln. Die Frau willigte ein, in der Annahme, dass dies ein sicherer Weg sei.

Kurz darauf erhielt die 19-Jährige eine E-Mail, die einen Link enthielt. Dieser Link führte sie auf eine gefälschte Seite, die offenbar dazu diente, ihre Bankdaten abzugreifen. Die Frau folgte den Anweisungen und klickte mehrfach auf einen angezeigten Button, um den vermeintlichen Geldeingang zu bestätigen.

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Finanzieller Schaden in Höhe von 4.200 Euro

Als die junge Frau im Anschluss ihr Bankkonto überprüfte, musste sie einen schweren Schock verkraften. Anstatt erwarteter Zahlungen stellte sie fest, dass unbekannte Täter insgesamt mehr als 4.200 Euro von ihrem Konto abgebucht hatten. Die Betrüger hatten offenbar die sensiblen Daten, die durch den gefälschten Link erlangt wurden, genutzt, um unautorisiert auf ihr Konto zuzugreifen.

Die Polizei Dessau-Roßlau ermittelt nun in diesem Fall und warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen im Internet. Experten raten dazu, bei Online-Transaktionen stets vorsichtig zu sein und verdächtige Links oder ungewöhnliche Zahlungsanfragen zu hinterfragen. Insbesondere bei Verkaufsplattformen sollten Nutzer darauf achten, nur offizielle und verifizierte Zahlungswege zu nutzen.

Die 19-Jährige hat durch den Vorfall nicht nur einen erheblichen finanziellen Verlust erlitten, sondern auch das Vertrauen in Online-Geschäfte erschüttert. Dieser Fall unterstreicht die wachsende Gefahr von Internetkriminalität, die auch junge und technikaffine Menschen treffen kann. Die Ermittlungen laufen, und die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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