Weißenfels - Ein 40-jähriger Tscheche steht im Verdacht, betrunken mit einem Kleintransporter in Weißenfels gefahren zu sein. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein, nachdem er mit seinem Fahrzeug in einem Getreidefeld stecken geblieben war.
Zeugenhinweis führt Polizei auf die Spur
Am Montagabend, den 12. Mai 2026, ging bei der Polizei ein Hinweis eines aufmerksamen Zeugen ein. Dieser hatte beobachtet, wie ein Kleintransporter in der Nähe der Johann-Reis-Straße in ein Feld fuhr und dort stecken blieb. Die Beamten des Polizeireviers Burgenlandkreis eilten zum Ort des Geschehens und fanden das Fahrzeug tatsächlich in einem Getreidefeld vor.
Alkoholisierter Fahrer angetroffen
Vor Ort trafen die Polizisten den Fahrer des Transporters an, einen 40-jährigen Mann tschechischer Staatsangehörigkeit. Der Mann wies deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum auf, sodass die Beamten einen Alkoholtest durchführten. Dieser bestätigte den Verdacht: Der Mann war erheblich alkoholisiert. Daraufhin leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den Tschechen ein.
Blutprobe im Krankenhaus
Um den genauen Alkoholgehalt im Blut des Mannes zu bestimmen, musste er im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Die Auswertung der Probe wird nun zeigen, wie hoch der Promillewert tatsächlich war. Dem 40-Jährigen drohen nun ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein möglicher Führerscheinentzug.
Die Polizei betont die Gefahren von Trunkenheit im Straßenverkehr und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich nicht alkoholisiert ans Steuer zu setzen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.



