Die Bewohner der Neubrandenburger Oststadt kommen nicht zur Ruhe. Nur drei Tage nach dem letzten Feuer in der Helmut-Just-Straße schrillten am Dienstagabend erneut die Sirenen. Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit ist das leer stehende Internatsgebäude Ziel eines Brandes geworden.
Feuer in zwei Zimmern
Gegen Abend hatten aufmerksame Anwohner die Rettungskräfte alarmiert, nachdem sie eine massive Rauchentwicklung aus dem Gebäudekomplex bemerkt hatten. Laut ersten Informationen der Feuerwehr brannte es zeitgleich in zwei Zimmern im zweiten und dritten Obergeschoss. Eine weitere Ausbreitung der Flammen auf das gesamte Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern, der Brand wurde unter Kontrolle gebracht und gelöscht.
Insgesamt waren mehr als 30 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr Neubrandenburg Oststadt, der Rettungsdienst sowie Beamte der Polizei.
Brandserie hält an
Die Brandserie im Osten der Stadt scheint derzeit kein Ende zu nehmen. Erst am vergangenen Wochenende hatte es im selben Objekt gebrannt. Das Internatsgebäude sowie die nahegelegene BAZ-Halle entwickeln sich immer mehr zu Brennpunkten für die Feuerwehr. Mehrfach im Monat müssen die Einsatzkräfte zu diesen leerstehenden Objekten ausrücken. Ob es sich bei der aktuellen Serie um gezielte Brandstiftung handelt, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.



