Feuer in Jugendhilfeeinrichtung: Alle Bewohner unverletzt in Sicherheit gebracht
In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hellenthal im Kreis Euskirchen ist am frühen Morgen ein Feuer in einer Einrichtung der Jugendhilfe ausgebrochen. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich überwiegend Jugendliche in dem Gebäude auf. Durch das schnelle und besonnene Handeln der Betreuer konnten jedoch alle anwesenden Personen rechtzeitig und unverletzt aus dem Gebäude evakuiert werden. Es gab keine Verletzten.
Die alarmierte Feuerwehr rückte mit mehreren Löschzügen an und bekämpfte den Brand erfolgreich. Die Ermittler der Polizei gehen nach ersten Erkenntnissen von vorsätzlicher Brandstiftung aus und leiteten umgehend entsprechende Maßnahmen ein.
Großfahndung mit Personenspürhund, Fliegerstaffel und Drohne
Nach der Tat starteten die Beamten eine umfangreiche Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern. Bei den Suchmaßnahmen kamen ein speziell ausgebildeter Personenspürhund, eine Fliegerstaffel der Polizei und eine Drohne zum Einsatz. Diese koordinierte Großfahndung zeigte schließlich Erfolg.
Die Polizei teilte in einer offiziellen Mitteilung mit: „Zwei Verdächtige konnten heute im weiteren Verlauf nach einer Verkehrsunfallflucht im Kreis Mettmann angetroffen und vorläufig festgenommen werden.“ Die Festnahme erfolgte somit in einem anderen Kreis, nachdem die Verdächtigen offenbar versucht hatten, mit einem Fahrzeug zu fliehen und dabei einen Unfall verursachten.
Ermittlungen durch Bonner Mordkommission übernommen
Die weiteren Ermittlungen zu dem schwerwiegenden Vorfall in Hellenthal wurden von der Mordkommission der Polizei Bonn übernommen. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Falls. Die Kommission wird nun die genauen Umstände der Brandstiftung aufklären und die Beweggründe der Tatverdächtigen untersuchen.
Die Polizei betonte in ihrer Stellungnahme erneut, dass zum Zeitpunkt der Brandentstehung überwiegend Jugendliche in der Einrichtung waren und dass sämtliche Personen durch die Betreuer unverletzt evakuiert werden konnten. Dieser Umstand verhinderte Schlimmeres.
Die genauen Schäden an dem Gebäude der Jugendhilfeeinrichtung müssen noch ermittelt werden. Die beiden vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen befinden sich in polizeilichem Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft wird in Kürze über die weiteren rechtlichen Schritte entscheiden.



