Celle: Evakuierung nach Blindgänger-Alarm abgeblasen - Es war nur Metallschrott
Celle: Blindgänger-Alarm war falsch - nur Metallschrott

Celle: Geplante Groß-Evakuierung nach Blindgänger-Alarm abgebrochen

Eine geplante Evakuierung von rund 11.700 Anwohnern im Bereich des Celler Bahnhofs wurde am Sonntag kurzfristig abgesagt. Grund war ein vermeintlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der sich bei näherer Untersuchung als harmloser Metallschrott entpuppte.

Alarmstufe: Hoch - Entwarnung: Schnell

Ursprünglich hatten Experten bei Untersuchungen unter den Gleisanlagen eine sogenannte Anomalie festgestellt und gingen von einer möglichen Bombe aus Kriegszeiten aus. Die Stadt Celle ordnete daraufhin vorsorglich die Evakuierung des betroffenen Gebiets an. Züge sollten umgeleitet werden, und die Bewohner wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Doch die Entwarnung kam schnell: Bei weiteren Prüfungen stellte sich heraus, dass es sich lediglich um Metallschrott handelte. „Alle können wieder nach Hause zurückkehren“, gab die Stadt offiziell bekannt. „Das ist nun glücklicherweise nicht der Fall“, hieß es bezüglich der notwendigen Evakuierungsmaßnahmen.

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Folgen für den Bahnverkehr und die Anwohner

Nach der Entwarnung konnte der Bahnverkehr am Celler Bahnhof ohne Einschränkungen wieder aufgenommen werden. Die Züge fahren nun ganz normal, und die Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Situation, die zunächst für erhebliche Unruhe gesorgt hatte, konnte somit ohne größere Konsequenzen beendet werden.

Diese Episode unterstreicht einmal mehr die Herausforderungen, die Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland bis heute darstellen können, auch wenn sich in diesem Fall der Alarm als falsch erwies.

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