Großbrand in Rossow: Feuerwehr bekämpft Schuppenbrand mit Asbestdach
In der Nacht zum Sonntag kam es in Rossow zu einem schweren Brand, der einen Schuppen komplett zerstörte. Der Vorfall ereignete sich am späten Sonnabendabend gegen 23.15 Uhr und erforderte den Einsatz von mehr als 20 Feuerwehrleuten aus vier verschiedenen Wehren.
Massiver Einsatz der Feuerwehr
Zur Brandbekämpfung rückten die freiwilligen Feuerwehren aus Rossow, Zerrenthin, Polzow und Löcknitz aus. Insgesamt 22 Kameraden waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und schließlich zu löschen. Die Polizei bestätigte am Sonntag, dass der Schuppen, der sowohl als Werkstatt als auch als Partyraum genutzt wurde, durch das Feuer vollständig zerstört wurde.
Gefährliche Asbestbelastung
Eine besondere Herausforderung bei dem Einsatz war das Dach des Schuppens, das aus Asbest bestand. Rossows Wehrführer und Bürgermeister Steffen Tuleya erklärte, dass sich Asbest bei Hitze auflösen und Teile davon herumfliegen können. Glücklicherweise waren andere Objekte in der Nachbarschaft nicht gefährdet. Der Einsatz dauerte bis etwa 1.30 Uhr am Sonntagmorgen.
Verkehrsbeeinträchtigungen und Schadenshöhe
Während der Löscharbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der angrenzenden Bundesstraße 104. Die Fahrbahn musste zeitweise halbseitig gesperrt werden, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Ermittlungen zur Brandursache
Zur Klärung der genauen Brandursache wurde der Kriminaldauerdienst aus Anklam eingesetzt. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an, und die Behörden arbeiten daran, die Ursache des Feuers zu bestimmen. Es bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die Untersuchungen bringen werden.



