Systematischer Diebstahl von Ladekabeln in Chemnitz
In Chemnitz hat eine organisierte Diebesbande über einen längeren Zeitraum hinweg systematisch Ladekabel von öffentlichen E-Ladesäulen gestohlen. Die Täter schlugen insgesamt 21 Mal zu und verursachten dabei einen Gesamtschaden von rund 200.000 Euro. Die Ermittlungsbehörden konnten nun sieben Verdächtige festnehmen, von denen sich drei bereits in Untersuchungshaft befinden.
Verdächtige im Alter von 21 bis 41 Jahren
Die festgenommenen Personen sind zwischen 21 und 41 Jahre alt. Die Gruppe wird verdächtigt, gezielt und planmäßig die wertvollen Kabel von den Ladestationen für Elektrofahrzeuge entwendet zu haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Taten über mehrere Monate hinweg stattfanden und ein klar erkennbares Muster aufweisen.
Drogenkonsum als Hauptmotivation
Laut den Ermittlungsergebnissen schlossen die Behörden eine politische Motivation für die Diebstähle aus. Stattdessen finanzierten die Täter mit dem Erlös aus dem Verkauf der gestohlenen Ladekabel offenbar ihren eigenen Drogenkonsum. Diese Erkenntnis unterstreicht die kriminelle Energie der Bande, die gezielt Infrastruktur für die Elektromobilität angriff.
Die Diebstähle stellen einen erheblichen Eingriff in die öffentliche Ladeinfrastruktur dar und beeinträchtigen die Nutzbarkeit der E-Ladesäulen für Elektrofahrzeugbesitzer. Die Sicherheitsbehörden betonen die Wichtigkeit solcher Ermittlungserfolge, um die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu schützen und das Vertrauen in die Elektromobilität zu erhalten.



