Großrazzia in Berlin-Neukölln: Polizei geht mit 65 Beamten gegen Drogenhandel vor
In einem koordinierten Schlag gegen den organisierten Drogenhandel hat die Berliner Polizei am 19. März 2026 eine umfangreiche Razzia im Bezirk Neukölln durchgeführt. Insgesamt 65 Polizeibeamte waren an der Aktion beteiligt, die sich auf sechs Objekte in der Umgebung der Sonnenallee konzentrierte.
Vier Verdächtige und beschlagnahmte Beweismittel
Die Ermittlungen richteten sich gegen vier Personen, die im Verdacht stehen, bandenmäßig mit Rauschgift zu handeln. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen und Geschäftsräumen konnten die Einsatzkräfte kleinere Mengen Cannabis sicherstellen. Darüber hinaus wurden Datenträger und eine nicht näher bezifferte Summe Bargeld beschlagnahmt, die als Beweismittel für die weiteren Ermittlungen dienen.
Zusammenarbeit mit Zoll und Gewerbeaufsicht
Der Polizeieinsatz wurde in enger Abstimmung mit weiteren Behörden durchgeführt. Wie die „B.Z.“ berichtete, waren auch Beamte des Zolls mit speziell ausgebildeten Spürhunden vor Ort, um nach versteckten Drogen zu suchen. Zusätzlich unterstützte die Gewerbeaufsicht die Razzia, um mögliche Verstöße im gewerblichen Bereich zu überprüfen.
Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstreicht die Entschlossenheit der Behörden, gegen kriminelle Strukturen im Drogenmilieu vorzugehen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des mutmaßlichen Drogenhandels sind noch nicht abgeschlossen, und die Polizei prüft weitere Schritte.



