Die Bundespolizei hat einen gesuchten Straftäter gefasst – ausgerechnet bei seiner illegalen Wiedereinreise. Der 28-jährige Albaner war bereits verurteilt, abgeschoben und mit einer Einreisesperre belegt worden. Dennoch wagte der Mann die Rückkehr nach Deutschland. Am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein (Kreis Lörrach) endete seine Reise abrupt.
Vorgeschichte: Verurteilung und Abschiebung
Bereits im Jahr 2023 hatte ein Gericht den Mann wegen schweren Wohnungseinbruchsdiebstahls rechtskräftig verurteilt. Nachdem er einen Teil seiner Haftstrafe verbüßt hatte, schickten die Behörden ihn zurück in sein Heimatland Albanien. Gleichzeitig verhängten sie eine mehrjährige Einreisesperre für Deutschland. Doch der Mann hielt sich nicht daran.
Illegale Rückkehr mit dem Fernbus
Der Albaner reiste mit einem Fernbus aus Italien ein. An der Grenze zu Deutschland wurde er von Bundespolizisten kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen ihn eine Ausschreibung zur Festnahme vorlag. Die Handschellen klickten sofort. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er nun die restlichen 676 Tage seiner Haftstrafe absitzen muss.
Weiteres Vorgehen nach Haftende
Nach Verbüßung der Strafe wird der Albaner erneut außer Landes gebracht. Die Behörden wollen sicherstellen, dass er nicht erneut illegal nach Deutschland einreist. Die Einreisesperre bleibt bestehen.
Die Festnahme zeigt die Wirksamkeit der Grenzkontrollen. Die Bundespolizei konnte einen verurteilten Straftäter aus dem Verkehr ziehen, bevor er weitere Straftaten begehen konnte. Der Fall verdeutlicht zudem die Konsequenzen für Personen, die sich über Einreisesperren hinwegsetzen.



