FBI setzt Million Dollar Kopfgeld auf mutmaßlichen Mörder aus
Die US-Bundespolizei FBI hat das Kopfgeld für den flüchtigen Omar Alexander Cardenas erneut erhöht und bietet nun eine Million Dollar für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen. Der 31-Jährige wird seit 2019 wegen eines Mordes in einem Barbershop in Los Angeles gesucht und steht auf der Liste der „Top Ten Most Wanted Fugitives“ des FBI.
Kaltblütige Tat in Los Angeles
Laut Ermittlungsbehörden soll Cardenas am 15. August 2019 in einem Barbershop im Stadtteil Sylmar sechs Schüsse auf Jabali Dumas abgegeben haben. Das Opfer wurde am Kopf getroffen und starb noch am Tatort. Die Polizei geht davon aus, dass sich Täter und Opfer möglicherweise nicht kannten, die Tat aber im Zusammenhang mit Bandenkriminalität steht.
Polizeichef Jim McDonnell erklärte: „Cardenas hat bekannte Verbindungen zu Gangs. Wir glauben, dass jemand seinen Aufenthaltsort kennt, und fordern jeden mit entsprechenden Informationen auf, sich zu melden.“
Dreifache Erhöhung des Kopfgeld
Das Kopfgeld wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. Nachdem Cardenas 2022 auf die Most-Wanted-Liste gesetzt wurde, lag die Belohnung zunächst bei 100.000 Dollar. Später wurde sie auf 250.000 Dollar angehoben. Fast sieben Jahre nach der Tat bietet das FBI nun die Rekordsumme von einer Million Dollar.
McDonnell bezeichnet die neue Summe als „entscheidenden Schritt nach vorn“ in der Fahndung. Die Ermittler vermuten, dass Cardenas Helfer hat, die ihn unterstützen, und dass er sich möglicherweise in Mexiko versteckt.
Direkte Ansprache an den Flüchtigen
Das FBI richtet sich auch direkt an den Gesuchten. Assistant Director Akil Davis warnte: „Mexiko ist kein sicherer Ort für Sie, Mr. Cardenas – falls Sie sich dort verstecken. Ich habe volles Vertrauen in diese Taskforce, dass sie Sie der Justiz zuführen wird.“
Die Behörden beschreiben Cardenas als etwa 1,68 bis 1,70 Meter großen Mann mit einem Gewicht zwischen 110 und 136 Kilogramm. Er trägt häufig Bart und Brille und hat mindestens ein Tattoo. Die Ermittler hoffen, dass die hohe Belohnung jemanden dazu bewegt, entscheidende Hinweise zu liefern.



