Fergie bat Epstein um Luxusflug: 14.000 Dollar für First-Class-Upgrade nach Haftentlassung
Fergie bat Epstein um Luxusflug: 14.000 Dollar für First Class

Herzogin bat verurteilten Epstein um teuren Luxusflug

Neue Enthüllungen aus den Geheimakten des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werfen ein beunruhigendes Licht auf die Beziehung zur britischen Herzogin Sarah „Fergie“ Ferguson. E-Mails zeigen, dass die Ex-Frau von Prinz Andrew den gerade aus der Haft entlassenen Epstein besuchen wollte – und dabei auf seine Kosten reisen.

Besuchswunsch am Tag der Haftentlassung

Epstein wurde am 22. Juli 2009 nach 13 Monaten Haft wegen Anstiftung zur Prostitution mit einer Minderjährigen freigelassen und stand in Palm Beach unter Hausarrest. Genau an diesem Tag ging aus Fergies Umfeld eine Anfrage ein. In einer Mail schrieb Epsteins Assistentin Lesley Groff: „Amanda aus dem Büro der Herzogin hat gerade angerufen. Sie sagte, dass Sie großzügig angeboten hätten, für die Herzogin zu zahlen, damit sie Sie besuchen kann.“

Kurz darauf folgte ein weiteres Ansinnen. Groff teilte Epstein mit: „Amanda sagte, die Prinzessinnen würden die Herzogin gern begleiten und sie fragt, ob Sie vielleicht bereit wären, auch für sie zu zahlen …“ Gemeint waren Fergies Töchter Prinzessin Beatrice (damals 21) und Prinzessin Eugenie (damals 19). Epstein antwortete laut Mail knapp mit „ok“.

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Betteln um First-Class-Upgrade

Als es um den Rückflug ging, wurde Fergie noch fordernder. Die Herzogin bat darum, dass sie in First Class sitzen dürfe, während ihre Töchter in der Business Class reisen sollten. Laut den E-Mail-Aufzeichnungen soll Epstein diesem Luxus-Upgrade zunächst zugestimmt haben.

Doch Epsteins tatsächliche Reaktion fiel deutlich anders aus. Er schrieb an seine Assistentin: „Ich habe nichts gesagt. Nicht antworten.“ Gebucht wurden schließlich die ursprünglich geplanten Tickets: Fergie flog Business Class, die Prinzessinnen reisten in der Economy Class. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 14.000 US-Dollar, die Epstein übernahm.

Wankelmütige Beziehung und spätere Distanzierung

Eine Woche nach dem Besuch schrieb Fergie eine überschwängliche Dankesmail an Epstein: „Danke, Jeffrey, dass du der Bruder bist, den ich mir immer gewünscht habe.“ Doch nur zwei Jahre später, im Jahr 2011, distanzierte sie sich öffentlich von ihm und bezeichnete ihn als Sexualstraftäter.

Daraufhin beklagte sich Epstein bei Bekannten per E-Mail: „Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe, sagte, sie wolle nichts mehr mit einem Pädophilen und Kinderschänder zu tun haben.“ Diese wankelmütige Haltung wirft Fragen über die Natur der Beziehung auf.

Hintergrund: Epsteins tragisches Ende

Jeffrey Epstein wurde acht Jahre nach diesem Vorfall, am 6. Juli 2019, erneut festgenommen. Er kam in Untersuchungshaft nach New York und wurde am 10. August 2019 tot in seiner Gefängniszelle im Metropolitan Correctional Center aufgefunden. Die Umstände seines Todes bleiben bis heute umstritten.

Die Enthüllungen über Fergies Kontakte zu Epstein kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die britische Königsfamilie. Nach den Skandalen um Prinz Andrew haben auch Sarah Ferguson und ihre Töchter mit den Folgen dieser Verbindungen zu kämpfen. Die öffentlichen Auftritte der Herzogin sind seitdem deutlich seltener geworden.

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