Großbrand auf Ödlandfläche bei Dessau: Feuerwehren im intensiven Einsatz
Am Dienstag, dem 3. März 2026, wurden die Feuerwehren von Dessau-Roßlau gegen 13:20 Uhr zu einem größeren Vegetationsbrand alarmiert. Der Einsatzort befand sich an einer abgelegenen Stelle im Süden von Dessau, genauer zwischen dem Ortsteil Törten und der Autobahn A9.
Ausmaß und Verlauf des Feuers
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte bereits eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern Ödland. Das Feuer hatte sich auf einer Wiesenfläche ausgebreitet und auch trockenes Schilf erfasst. Aufgrund der trockenen Bedingungen und der abgelegenen Lage gestaltete sich die Anfahrt für die Feuerwehrfahrzeuge schwierig.
Die Löscharbeiten begannen unmittelbar nach Ankunft am Brandherd. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren mussten sich durch unwegsames Gelände kämpfen, um an die Brandstelle zu gelangen. Trotz dieser Herausforderungen gelang es ihnen, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Einsatzdauer und eingesetzte Mittel
In einem zweistündigen, intensiven Einsatz wurde das Feuer Schritt für Schritt zurückgedrängt. Gegen 15:30 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, um ein Wiederaufflammen der Glutnester zu verhindern.
Insgesamt kamen bei diesem Großeinsatz etwa 18.000 Liter Wasser zum Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. An der Brandbekämpfung waren die Berufsfeuerwehr Dessau sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Dessau-Süd, Kochstedt, Mosigkau, Kühnau und Meinsdorf beteiligt.
Zusammenarbeit der Einsatzkräfte
Insgesamt standen 34 Feuerwehrleute mit acht Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Die gute Zusammenarbeit und Koordination zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr erwies sich als entscheidend für die erfolgreiche Brandbekämpfung. Die Ursache des Feuers ist bisher noch nicht abschließend geklärt und wird weiter untersucht.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung einer gut ausgerüsteten und schnell reagierenden Feuerwehr, insbesondere in ländlichen und schwer zugänglichen Gebieten. Die schnelle Alarmierung und der koordinierte Einsatz verhinderten möglicherweise eine noch größere Ausbreitung des Feuers.



