Høiby-Prozess: Ex-Freundin flehte Kronprinzenpaar um Hilfe für Mette-Marits Sohn an
Høiby-Prozess: Ex-Freundin flehte Kronprinzenpaar um Hilfe

Høiby-Prozess: Ex-Freundin berichtet von dramatischem Hilferuf an Kronprinzenpaar

Vor dem Osloer Bezirksgericht nimmt der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den ältesten Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, weiter Fahrt auf. Eine ehemalige Partnerin des 29-Jährigen hat nun ausgesagt, dass sie das norwegische Kronprinzenpaar persönlich um Hilfe für Høiby angefleht habe. Die Aussagen der norwegischen Influencerin werfen ein neues Licht auf die Vorgeschichte der schwerwiegenden Anklage.

„Ihr müsst ihm helfen“: Dramatischer Appell an Mette-Marit und Haakon

Laut Berichten der Nachrichtenagentur NTB sagte die Ex-Freundin vor Gericht aus, sie habe Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) direkt angesprochen: „Ihr müsst ihm helfen, seht Ihr nicht, dass er Hilfe braucht?“ Die Frau, die von 2022 bis 2023 mit Høiby liiert war, schlug dem Kronprinzenpaar konkret vor, den Sohn in eine Entzugsklinik einzuweisen. „Das geht nicht gut aus“, habe sie nach eigenen Angaben hinzugefügt und damit ihre tiefe Sorge um Høibys Zustand zum Ausdruck gebracht.

Hintergrund: Schwere Vorwürfe und teilweise Geständnisse

Marius Borg Høiby muss sich seit Anfang Februar vor dem Osloer Bezirksgericht verantworten. Die Anklage umfasst insgesamt 38 Punkte, darunter vier Fälle von Vergewaltigung nach norwegischem Recht sowie Körperverletzung. Während Høiby die schwersten Vorwürfe zum Prozessauftakt bestritt, räumte er einige andere Taten teilweise ein. Dazu zählen:

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  • Vorfälle von häuslicher Gewalt
  • Sachbeschädigung
  • Drogenmissbrauch
  • Verkehrsdelikte

Die Ex-Freundin hatte bereits zuvor von Gewalt in der Beziehung berichtet. Medienberichten zufolge sagte sie vor Gericht aus, Høiby habe sie mit der Faust geschlagen, sodass sie zu Boden fiel.

Kontaktaufnahme durch Kronprinzessin nach Funkstille

Die angebliche Unterhaltung mit dem Kronprinzenpaar fand nach Angaben der Ex-Freundin nach dem Ende der Beziehung statt. Demnach soll Kronprinzessin Mette-Marit die Frau kontaktiert haben, nachdem sie tagelang nichts von ihrem Sohn gehört hatte. Als die junge Frau Høiby daraufhin anrief, hatte sie den Eindruck, er habe geweint. Das norwegische Königshaus hat sich zu diesen Vorfällen bislang nicht öffentlich geäußert.

Der Prozess gegen Marius Borg Høiby wirft nicht nur Fragen nach individueller Schuld auf, sondern auch nach dem Umgang mit psychischen Problemen und Suchterkrankungen in prominenten Familien. Die Aussagen der Ex-Freundin unterstreichen die Dramatik der Situation, die schließlich zur gerichtlichen Auseinandersetzung führte.

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