Hochzeitsfeier endet im Chaos: Holzboden bricht unter Gästen ein
Ein idyllischer Hochzeitstag im US-Bundesstaat New Hampshire verwandelte sich am Samstag in ein Schreckensszenario, als der Holzfußboden des Festsaals plötzlich nachgab. Die Trauung hatte gerade begonnen, als sich das Unglück in einer ländlichen Gegend nahe dem Ort Tamworth ereignete.
Dutzende Gäste stürzen in den Keller
Nach Angaben der Feuerwehr des Bundesstaates fielen oder rutschten etwa 70 Hochzeitsgäste ungefähr 2,40 Meter tief in den darunterliegenden Kellerraum. Feuerwehrchef Sean Toomey bestätigte gegenüber dem lokalen Fernsehsender WMUR, dass die Menschen unvermittelt in die Tiefe stürzten, als der Boden unter ihren Füßen nachgab.
Sechs Personen erlitten bei dem Vorfall nicht lebensgefährliche Verletzungen und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die übrigen Gäste kamen mit dem Schrecken davon, erlitten aber vermutlich erheblichen psychischen Stress durch das plötzliche Ereignis.
Überfüllung als mögliche Ursache
Die genaue Ursache des Boden-Einbruchs ist noch nicht abschließend geklärt, doch Ermittler der Feuerwehr vermuten eine Überfüllung des Gebäudes als Auslöser. In einer offiziellen Mitteilung hieß es, das Gebäude sei möglicherweise mit mehr als 144 Personen belegt gewesen - eine Zahl, die die Tragfähigkeit des Holzfußbodens offenbar überstieg.
Die Hochzeitsgesellschaft hatte sich in einer traditionellen Ahornzuckerhütte versammelt, die in einem Naturgebiet nahe Tamworth liegt. Solche Gebäude werden in der Region häufig für Feiern und Veranstaltungen vermietet und sind besonders in der Hochzeitssaison beliebt.
Lage des Unglücksortes
Tamworth befindet sich im Osten von New Hampshire, in einer malerischen Seenregion in der Nähe der White Mountains. Der Ort liegt nördlich von Concord, der Hauptstadt des Bundesstaates, und ist bekannt für seine ländliche Idylle und naturverbundene Veranstaltungsorte.
Die Ahornzuckerhütte, in der das Unglück geschah, gehört zu einem Komplex von Gebäuden, die regelmäßig für Feierlichkeiten angemietet werden. Die genauen Sicherheitsstandards und Bauvorschriften für solche Veranstaltungsorte werden nun von den Behörden überprüft.
Die Feuerwehr und lokale Ermittler arbeiten weiter an der Aufklärung des Vorfalls, während die betroffenen Familien mit den Folgen des traumatischen Erlebnisses zu kämpfen haben. Der Vorfall wirft Fragen nach Sicherheitsstandards bei Veranstaltungen in ländlichen Gebäuden auf und könnte zu strengeren Kontrollen führen.



