Nobel-Influencerin sagt im Prozess gegen Prinzessinnen-Sohn Marius aus
Influencerin sagt im Marius-Prozess aus

Neue Zeugenaussagen im aufsehenerregenden Prozess gegen Marius Borg Høiby

Im Osloer Gerichtssaal spitzt sich der Strafprozess gegen Marius Borg Høiby (29) weiter zu. Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss sich an Tag 16 der Verhandlung erneut schweren Vorwürfen stellen. Die Anklage umfasst insgesamt 38 Punkte, darunter der gravierende Vorwurf der Vergewaltigung. Marius Borg Høiby, der sich aktuell in Untersuchungshaft befindet, droht bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu 16 Jahren.

Die Aussage der seriösen Influencerin

Mit besonderer Spannung wird heute die Zeugenvernehmung von Anniken Jørgensen (29) erwartet. Die als seriös geltende Influencerin, Unternehmerin und Buchautorin ist eine enge Freundin von Nora Haukland (29), der mutmaßlichen Opfer in diesem Fall. Jørgensen stand im Sommer 2023 gemeinsam mit Haukland für die norwegische Reality-Serie "Girls of Oslo" vor der Kamera und bekam dabei die Spannungen zwischen Nora Haukland und Marius Borg Høiby aus nächster Nähe mit.

Die Zeugin gilt als eine der angesehensten Persönlichkeiten der norwegischen Influencer-Szene. Ihre Aussage könnte entscheidende neue Erkenntnisse zu den gegen Marius erhobenen Gewaltvorwürfen liefern. Ihm wird vorgeworfen, seine Exfreundin Nora Haukland während ihrer Beziehung von 2022 bis 2023 mehrfach geschlagen und gewürgt zu haben.

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Die turbulente Beziehung im Fokus

Erneut rückt die intensive, aber konfliktreiche Beziehung zwischen Marius Borg Høiby und Nora Haukland in den Mittelpunkt der Verhandlung. Das Paar feierte exzessiv, und Marius hat vor Gericht bereits eingeräumt, regelmäßig Kokain und das Narkosemittel Ketamin konsumiert zu haben. Diese Drogenproblematik bildet den Hintergrund für die gewalttätigen Auseinandersetzungen, die nun vor Gericht aufgearbeitet werden.

Am vergangenen Donnerstag brach Marius Borg Høiby im Gerichtssaal in Tränen aus, als er über die gescheiterte Beziehung sprach. "Ich habe alle Freunde verloren, niemand will mehr Kontakt mit mir haben", klagte der Angeklagte. Er fühlte sich von Nora Haukland ausgenutzt, da sie angeblich seine Bekanntheit für ihren eigenen Ruhm instrumentalisiert habe.

Weitere Zeugen und der Prozessverlauf

Neben Anniken Jørgensen werden heute auch die Mutter von Nora Haukland und der Chefredakteur einer Zeitschrift als Zeugen vernommen. Diese Aussagen könnten zusätzliche Perspektiven auf die Vorwürfe und die Persönlichkeit des Angeklagten liefern.

Der Fall hat in Norwegen landesweit für Aufsehen gesorgt, da Marius Borg Høiby als "Little Marius" einst zu den beliebtesten Persönlichkeiten des Landes zählte. Sein Sturz vom königlichen Liebling zum schwer beschuldigten Angeklagten wird in den Medien intensiv diskutiert. Die heutigen Zeugenaussagen werden erwartungsgemäß weitere Details zu diesem dramatischen Fall ans Licht bringen.

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