Jugendgruppen attackieren Kinder in Waren und Neubrandenburg - Polizei ermittelt
Jugendgruppen attackieren Kinder in Waren und Neubrandenburg

Jugendgruppen attackieren Kinder in Waren und Neubrandenburg

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern sucht intensiv nach den Tätern zweier schwerwiegender Vorfälle, bei denen Kinder von Jugendgruppen angegriffen und beraubt wurden. Die beiden Übergriffe ereigneten sich am selben Tag in den Städten Waren (Müritz) und Neubrandenburg und haben die Ermittlungsbehörden alarmiert.

Angriff in Waren: 12-Jähriger in Bahnhofsunterführung attackiert

Am Montagnachmittag wurde ein 12-jähriger Junge in der Unterführung des Bahnhofs in Waren körperlich angegriffen. Nach aktuellen polizeilichen Erkenntnissen handelte es sich bei dem Täter um einen jungen Mann, der Teil einer größeren Gruppe war. Kurze Zeit später sprachen zwei weitere Männer aus dieser Gruppe den Jungen am Bahnsteig an und bedrohten ihn massiv.

Einer der Verdächtigen nahm dem Opfer das Handy weg und warf es mit voller Wucht auf den Boden. Anschließend wurde der Junge genötigt, seinen Gürtel abzugeben. Bei dem Vorfall zog sich der 12-Jährige leichte Verletzungen zu, und es entstand ein materieller Schaden von etwa 150 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass die mutmaßlichen Täter zwischen 13 und 19 Jahre alt waren.

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Übergriff in Neubrandenburg: 11-Jähriger vor Geschäft attackiert

Am selben Abend wurde in Neubrandenburg ein 11-jähriger Junge vor einem Geschäft von einer Gruppe Jugendlicher angesprochen und anschließend brutal attackiert. Einer der Täter entwendete dem Kind zunächst 10 Euro, schubste ihn heftig und schlug ihm mit der Faust auf die Brust.

Später stellte der Junge fest, dass weitere 50 Euro aus seinem Besitz fehlten. Glücklicherweise blieb das Opfer bei diesem Vorfall unverletzt. Die Polizei schätzt das Alter der mutmaßlichen Täter auf zwischen 14 und 17 Jahre.

Polizeiliche Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Polizei hat in beiden Fällen umgehend Ermittlungen eingeleitet und sucht nun mit Hochdruck nach den Tätern. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Straftatbestände der räuberischen Erpressung und des räuberischen Diebstahls. Die Beamten appellieren an die Bevölkerung, mögliche Hinweise zu melden, um die Täter schnellstmöglich zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Diese Vorfälle werfen ein beunruhigendes Licht auf die Jugendkriminalität in der Region und unterstreichen die Dringlichkeit verstärkter Präventionsmaßnahmen und polizeilicher Präsenz.

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