Kater Staller nach 600 Kilometern wieder zu Hause
Ein ungewöhnlicher Fall von Tierdiebstahl hat sich zwischen Bayern und Sachsen ereignet. Der Birma-Kater Staller verschwand spurlos, als seine Nachbarn von Füssen im Allgäu in den sächsischen Landkreis Bautzen umzogen. Die Besitzerin des Katers schöpfte Verdacht und informierte die Polizei.
Verdacht bestätigt sich in neuer Wohnung
Die Ermittler folgten der Spur und durchsuchten die neue Wohnung des Paares in Sachsen. Dabei versuchte der Mann, den Kater noch schnell über die Terrasse entkommen zu lassen – doch die Beamten waren schneller und konnten Staller sicherstellen.
Die beiden Freigänger-Kater Hubert und Staller hatten regelmäßig das benachbarte Paar besucht. Als die Nachbarn wegzogen, fehlte plötzlich einer der beiden Samtpfoten. Die Besitzerin handelte umsichtig und meldete ihren Verdacht auf Diebstahl bei den Behörden.
Happy End für Kater, Konsequenzen für Diebin
Nach der erfolgreichen Rettungsaktion kehrte Staller wohlbehalten zu seinem Kumpel Hubert und seinem Frauchen zurück. Für die 57-jährige Ex-Nachbarin hat die Geschichte jedoch ein juristisches Nachspiel: Die Polizei hat ihre Ermittlungen wegen Diebstahls abgeschlossen und den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben.
Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig ein wachsames Auge bei verdächtigen Vorkommnissen ist – selbst wenn sie sich über 600 Kilometer Entfernung erstrecken. Die schnelle Reaktion der Katzenbesitzerin und der entschlossene Einsatz der Polizei führten zu einem glücklichen Ende für das entführte Tier.



