Kinderwagen voller Münzen: Polizei stoppt mutmaßliche Diebesfamilie in Berlin
Ein vermeintlich harmloser Familienausflug entpuppte sich in Berlin als krimineller Beutezug. Die Polizei hat eine mutmaßliche Diebesgruppe gestoppt, die mit einem Kinderwagen voller Bargeld unterwegs war. Bei der Kontrolle am Montagabend fielen den Zivilbeamten ein Mann, eine Frau und zwei Kinder auf, die im Verdacht stehen, zuvor mehrere Spielautomaten aufgebrochen zu haben.
Ungewöhnlicher Fund bei der Polizeikontrolle
Die Beamten machten einen außergewöhnlichen Fund: Im Kinderwagen lagen zahlreiche Geldmünzen, überwiegend Ein- und Zwei-Euro-Stücke. Doch nicht nur dort – auch in der Kleidung der Kinder entdeckten die Polizisten weiteres Bargeld. Bisher konnte die Polizei 2842 Euro Münzgeld sicherstellen, wobei die genaue Gesamtsumme noch unklar bleibt.
Die Polizei kommentierte den Einsatz bei WhatsApp mit einem Augenzwinkern: „Unsere Kollegen hatten dann die tolle Aufgabe, das Geld zu zählen.“ Neben dem Bargeld stellten die Beamten auch gefälschte Ausweise, ein Pfefferspray sowie zwei Schraubenzieher sicher.
Hintergrund des Falls
Gegen den Mann der Gruppe lag laut Polizei ein europäischer Haftbefehl vor. Die mutmaßliche Diebesbande soll systematisch vorgegangen sein und mehrere Spielautomaten geknackt haben. Die ungewöhnliche Transportmethode mit dem Kinderwagen und die Einbeziehung von Kindern machen diesen Fall besonders bemerkenswert.
Die Ermittlungen der Berliner Polizei dauern an, während die sichergestellten Beweismittel nun genau analysiert werden. Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, auf welche kreativen – wenn auch illegalen – Methoden Kriminelle zurückgreifen können.



