Der tragische Tod von Remo Aimé Pollert (†19) hat in den vergangenen Tagen nicht nur die TV- und Filmbranche erschüttert. Der Sohn von Schauspielerin Lara Joy Körner (47), bekannt aus Produktionen wie „Traumschiff“ oder „Rosamunde Pilcher“-Filmen im ZDF, war am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr leblos in der Isar in München entdeckt worden. Die genaue Todesursache ist weiterhin ungeklärt. Nun hat sich der Freund der Schauspielerin mit besonders berührenden und persönlichen Worten zu Wort gemeldet.
Niels van Hoek: „Gute Reise, Champ!“
„Lieber Gott, Remo kommt. Mach bitte leise Musik an“, schrieb Niels van Hoek (51) auf Instagram und teilte dazu ein Schwarz-Weiß-Foto des Verstorbenen. „Remo, manchmal denke ich, du warst eigentlich nie ganz nur 19. Da war etwas Weltläufiges in dir. Etwas Waches. Als hättest du innerlich schon viel mehr vom Menschsein gesehen als andere in ihrem ganzen Geraderausleben.“ Sein letzter Gruß an den Quasi-Ziehsohn macht besonders betroffen: „Gute Reise, Champ! Halte uns einen Platz am Wasser frei.“
Eine tiefe Verbundenheit
Van Hoek, der in der Werbebranche tätig ist, war seit Anfang 2025 in einer festen Beziehung mit Lara Joy Körner. Am 26. Februar 2025 zeigten sich die beiden erstmals gemeinsam bei einer Gala im Münchner Hotel Bayerischer Hof. Obwohl der Kontakt zuletzt etwas weniger intensiv war, wie van Hoek gegenüber BILD erklärte, kannte er Remo sehr gut und ist zutiefst erschüttert. Gemeinsam mit seinem eigenen Sohn Jacob, der aus einer früheren Beziehung stammt, verfasste er die emotionalen Zeilen.
„Du wusstest so viel über Musik, Mode, Kunst. Jacob hat mir heute noch erzählt, wie du ihm einmal die Bilder einer Ausstellung erklärt hast“, fuhr van Hoek fort. „Und wahrscheinlich war genau das typisch du: nicht nur schauen, sondern sehen. Nicht nur hören, sondern verstehen. Aber eigentlich wusstest du für mich noch mehr über Stimmungen und Zwischentöne. Über dieses schwer erklärbare Dazwischen, in dem Menschen einander nah werden. Oder sich verlieren.“
Erinnerungen an gemeinsame Momente
In seiner Erinnerung sitze Remo „noch immer mit nacktem Oberkörper am Frühstückstisch“, so van Hoek. „Halb wach, halb noch unterwegs in irgendeinem Gedanken, der wahrscheinlich klüger, komischer und feiner war, als wir ihn ganz greifen konnten. Als hätte die Nacht dich immer ein kleines bisschen besser verstanden als der Tag. Vielleicht ist genau das jetzt so schwer: dass du fehlst und trotzdem überall Spuren von dir bleiben. In der Musik, die weiterläuft. In den Morgen, der trotzdem kommt. In Jacob, der heute von dir erzählt hat.“ Remo lebe weiter „in allem, was plötzlich ohne dich auskommen muss. Und es nicht kann.“
Die Feuerwehr München hatte zuvor ein Foto von der Bergungsaktion an der Isar veröffentlicht. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an.



