Lebenslange Haft für Raser von Remscheid wegen Mordes
Lebenslange Haft für Raser von Remscheid

Wuppertal – Der Raser von Remscheid ist am Mittwoch vom Landgericht Wuppertal wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der 25-jährige Deutsche hatte im vergangenen Jahr mit einem mehr als 700 PS starken Sportwagen zwei Fußgängerinnen erfasst und eine davon tödlich verletzt.

Urteil nach mehreren Verhandlungstagen

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte mit bedingtem Tötungsvorsatz gehandelt habe. Der Staatsanwalt hatte zuvor ebenfalls lebenslange Haft gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine geringere Strafe wegen fahrlässiger Tötung.

Hintergründe der Tat

Der Unfall ereignete sich in der Innenstadt von Remscheid. Der Fahrer war mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und die beiden Frauen auf dem Gehweg erfasste. Eine der Frauen erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen, die andere wurde schwer verletzt.

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Der Verurteilte zeigte sich nach der Urteilsverkündung sichtlich betroffen. Seine Anwälte kündigten an, die Möglichkeit einer Revision zu prüfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und eine Diskussion über die Strafen für illegale Autorennen und Raserei ausgelöst. Die Polizei hatte den Fahrer kurz nach dem Unfall festgenommen. Er befand sich seitdem in Untersuchungshaft.

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