Leipzig: Mann nach Attacken und Raubüberfällen erneut in Untersuchungshaft
Ein 28-jähriger Mann befindet sich in Leipzig erneut in Untersuchungshaft. Ihm werden mehrere Raubüberfälle und Körperverletzungen zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der Mann bereits in der vergangenen Woche festgenommen wurde, nachdem er in der Nacht zum 5. Februar einen Mann und eine Frau attackiert hatte. Am Freitag wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen, und seitdem sitzt er in U-Haft, während die Ermittlungen weiter andauern.
Die mutmaßlichen Taten im Detail
Der Mann soll Ende Januar bewaffnet mit einem Stichwerkzeug einen Imbiss überfallen und dabei Geld erbeutet haben. Anfang Februar soll er einer Frau an einer Straßenbahnhaltestelle das Mobiltelefon entrissen und zerstört haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, der Frau ins Gesicht geschlagen zu haben. Diese Vorfälle haben in der Leipziger Bevölkerung für Unruhe gesorgt und die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt.
Prüfung der Schuldfähigkeit
Besonders brisant ist der Fall, da der Mann erst im September 2025 aus einer zweijährigen Haftstrafe entlassen worden war. Angesichts seiner Vorstrafen und der neuen Taten wird nun seine Schuldfähigkeit geprüft. Die Ermittler untersuchen, ob psychische oder andere Faktoren eine Rolle spielen könnten, um die Hintergründe der Straftaten besser zu verstehen.
Die Staatsanwaltschaft betont, dass die Ermittlungen intensiv fortgesetzt werden, um alle Umstände der Taten aufzuklären. Die Öffentlichkeit wird gebeten, bei weiteren Hinweisen mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit in Leipzig zu gewährleisten.



