Wiesbaden: Mann schwer verletzt nach Zaun-Unfall - Feuerwehr schneidet ihn frei
Mann schwer verletzt nach Zaun-Unfall in Wiesbaden

Schwerer Unfall in Wiesbaden: Mann hängt kopfüber am Zaun

In Wiesbaden hat sich ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Mann beim Übersteigen eines Zauns hängenblieb und sich dabei lebensgefährlich verletzte. Die Feuerwehr musste den Verletzten in einem aufwendigen Rettungseinsatz freischneiden und übergab ihn anschließend mit dem Zaunstück noch im Bein an den Rettungsdienst.

Joggerinnen entdecken den Verletzten am frühen Morgen

Zwei aufmerksame Joggerinnen entdeckten den Mann am frühen Samstagmorgen hilflos und kopfüber an einem Zaun eines Sportplatzes hängend. Der Verunfallte war zwar ansprechbar, litt jedoch bereits unter starker Unterkühlung, da sich der Vorfall vermutlich bereits in der Nacht zuvor ereignet hatte.

Die alarmierten Einsatzkräfte fanden einen Mann vor, der sich beim Versuch, den Zaun zu übersteigen, eine schwere Pfählungsverletzung am Oberschenkel zugezogen hatte. Ein Metallstab hatte sich dabei etwa 15 bis 20 Zentimeter tief in das Gewebe gebohrt und den Mann in seiner Position festgehalten.

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Feuerwehr führt komplizierte Rettungsaktion durch

Die Feuerwehrleute begannen umgehend mit der Bergung des Verletzten. Mit einem speziellen Bolzenschneider trennten sie den Zaun vorsichtig rund um die Einstichstelle ab, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Anschließend stabilisierten sie den Patienten mit einem sogenannten Spineboard, das standardmäßig bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen zum Einsatz kommt.

Nach der Stabilisierung übergaben die Einsatzkräfte den Mann mitsamt dem Zaunstück im Bein an den Rettungsdienst, der ihn umgehend in eine nahegelegene Notaufnahme transportierte. Der gesamte Rettungseinsatz dauerte etwa eine Stunde und erforderte höchste Konzentration und Fachkenntnis der beteiligten Helfer.

Patient mit schweren Verletzungen im Krankenhaus

Der Verletzte wurde mit den noch im Bein steckenden Zaunteilen in das Krankenhaus gebracht, wo er umgehend medizinisch versorgt wurde. Die Art der Verletzung und die Tiefe der Pfählung erforderten eine spezielle chirurgische Behandlung, um weitere Komplikationen zu verhindern.

Die Feuerwehr Wiesbaden betonte, dass es sich um einen äußerst seltenen und komplexen Einsatz handelte, der das gesamte Team vor besondere Herausforderungen stellte. Die schnelle Reaktion der Joggerinnen und die professionelle Arbeit der Rettungskräfte trugen maßgeblich dazu bei, dass der Mann trotz der schweren Verletzungen gerettet werden konnte.

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